Oberliga Niederrhein: Aufstieg: KFC — die Säulen des Meisters

Oberliga Niederrhein : Aufstieg: KFC — die Säulen des Meisters

In jeder Mannschaft gibt es eine Handvoll Akteure, die das Gerüst bilden. Beim KFC Uerdingen bilden sechs Spieler die Achse von Fußball-Oberligist KFC Uerdingen in der Saison des Regionalliga-Aufstiegs.

Krefeld. Das Ziel ist erreicht. Die Fußballer des KFC Uerdingen machen in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga West Station. Die Mannschaft ließ über die Spielzeit gesehen keine Zweifel an ihrer Meisterreife aufkommen, erfüllte ihre Aufgaben solide, strahlte nach außen Zusammenhalt aus, den man im Vorjahr noch vermisst hatte. Seit dem achten Spieltag lagen die Krefelder an der Spitze der Oberliga. Dabei konnte sich Trainer André Pawlak auf seine Spieler verlassen. In jeder Mannschaft gibt es eine Handvoll Akteure, die das Gerüst bilden, die Achse eines erfolgreichen Teams. Das sind Pawlaks wichtige Führungsspieler.

Der Torwart war in dieser Spielzeit auch wegen der guten Arbeit seiner Vorderleute seltener gefordert als seine Oberliga-Kollegen. Wenn er aber gefragt war, war er zur Stelle. Seine Paraden in Schonnebeck, als der KFC in Unterzahl den 1:0-Sieg errang, sind ein Beispiel. Größere Patzer und Schwächephasen leistete sich der 23-Jährige nicht.

Der Kapitän ist auf und neben dem Platz das Sprachrohr, der Anführer als Stammesältester. Auch in der Kabine ergreift er das Wort. Auf dem Feld geht er mit Leistung voran. Achenbach ist kein Ex-Profi auf der Durchreise in den Ruhestand. Dass der 34-Jährige seinen Vertrag bis 2019 verlängerte, zeigt, dass er mit dem KFC noch etwas vor hat — auf und neben dem Platz.

Er kann in der Viererkette oder im defensiven Mittelfeld spielen — ein Mentalitätsspieler, der seine Nebenleute pusht. Der 30-Jährige bringt Erfahrung aus der Regionalliga mit, wo es nun für ihn und die Mannschaft wieder hingeht.

Trainer André Pawlak sieht den Mittelfeldspieler als Mann, der das Spiel beruhigen kann. Der 27-Jährige ist als Zweikämpfer und Balleroberer wichtig. Mit seiner Robustheit steht er auf einer Stufe mit Patrick Ellguth, Vincent Wagner oder Kris Thackray.

„Talla“ hat seine Spielfreude wiedergefunden. So hat es Trainer André Pawlak mal beschrieben. Das wirkt sich auch positiv auf seine Nebenleute aus. Der 23-Jährige ist der sichere Schütze. Elfmeter verwandelt Talarski in schöner Regelmäßigkeit. Als Spielmacher und Vorbereiter ist er auch torgefährlich. Zusammen mit Torwart Schumacher hat er noch kein Spiel verpasst.

Er ist einer der besten Torjäger der Oberliga seit Jahren: unverwüstlich im Zweikampf, und konsequent im Abschluss, mit dem Kopf oder mit dem Fuß. Auch in dieser Spielzeit mischt er ganz oben in der Scorerliste mit. Zudem ist der 28-Jährige so gut wie nie verletzt.

Mehr von Westdeutsche Zeitung