Gekas-Comeback: Zurück zur „Familie“

Frankfurt/Main (dpa) - Viele Worte sind von Theofanis Gekas nicht überliefert, aber Tore. Der griechische Stürmer gibt nach Spielen grundsätzlich keine Interviews, obwohl er nach Angaben seiner Berater einigermaßen Deutsch spricht.

Immerhin spielt der Angreifer vom Zweitligisten Eintracht Frankfurt seit fünf Jahren in der Bundesliga (Bochum, Leverkusen, Hertha) und traf dabei 55 Mal. 2007 war er sogar Torschützenkönig. Jetzt will Gekas wieder Treffer sprechen lassen - bei seinem Comeback für die griechische Nationalmannschaft.

Trainer Fernando Santos setzt im EM-Qualifikationsspiel des Zweiten der Gruppe F in Piräus gegen Spitzenreiter Kroatien auf den 31-Jährigen. Auch Europameister Angelos Charisteas soll dabei sein. Bei einem Sieg wären die Griechen Tabellenführer und könnten dann in Georgien die direkte EM-Qualifikation perfekt machen. Gekas war 2010 aus dem Hellas-Team zurückgetreten und hatte „Sonderzustände“ beklagt, ohne sie zu erläutern.

„Es ist die Zeit gekommen, dass ich meinen Fehler zugebe und mich bei allen entschuldige. In erster Linie bei meinem Trainer, vor allem aber bei meinen Mitspielern“, sagte Gekas jetzt. „Ich wende mich an sie und sage: Sie haben nicht nur eine konkurrenzfähige Mannschaft gebildet, sondern es geschafft, daraus eine Familie zu machen.“

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