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Verträge: Rösler will bei Fortuna bleiben

Verträge: Rösler will bei Fortuna bleiben

Fortunas Mittelfeldspieler hofft auf einen Vertrag. Gespräche mit dem Manager stehen bevor.

Düsseldorf. Wenn Wolf Werner in diesen Tagen aus seinem Urlaub zurückkommt, dann kann er sich gleich in die Arbeit stürzen. Ganz abgesehen vom bevorstehenden letzten Heimspiel der Fortuna in dieser Saison in der großen Arena gegen den FC Erzgebirge Aue am Samstag (13 Uhr). Denn zuerst muss sich Werner um drei auslaufende Verträge kümmern: Weil die Gespräche mit Patrick Zoundi ausgesetzt sind und Zugang Ken Ilsö sicherlich noch etwas mehr Zeit bekommt, wird wohl die Vertragssituation mit Sascha Rösler zuerst geklärt.

Der 33-Jährige signalisiert, dass eine Einigung über mindestens ein weiteres Jahr wahrscheinlich ist: „Es wird sicherlich nicht an finanziellen Dingen scheitern.“ Der offensive Mittelfeldspieler weiß aber auch um seinen Wert: Nach seiner nachträglichen Verpflichtung in dieser Saison zum 7. Oktober ging es steil bergauf, seinen ersten Einsatz hatte er beim 1:0 gegen den FC Augsburg — der zweite Saisonsieg am achten Spieltag. Dass es aber lediglich einen erneuten „leistungsbezogenen“ Vertrag geben wird, weiß Rösler auch. In jedem Fall behält er sich die Abschieds-Option vor, wenn er an das Spiel gegen Aue denkt, dem „gefühlten“ letzten Heimspiel dieser Saison: „Einige, die noch keinen Vertrag haben, spielen vielleicht das letzte Mal für die Fortuna in der Arena.“

Damit kann er ebenso sich selbst meinen wie Mannschaftskollege Ken Ilsø, der bis Ende Juni vom FC Midtjylland ausgeliehen ist — eine Kaufoption wurde ausgehandelt. „Es hat sich noch nichts ergeben“, sagt der dänische Stürmer, der sich auf die neue Erfahrung in den letzten drei Spielen freut. Wegen des „Eurovision Song Contest“ kickt die Fortuna gegen Union Berlin (15. April), Arminia Bielefeld (24. April) und Alemannia Aachen (8. Mai) im mobilen Stadion. „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Das wird eine schöne Erfahrung.“ Das dürfte er nicht nur mit Fortuna-Manager Wolf Werner gemeinsam haben. Vor seinem Malediven-Tripp machte der Manager des Fußball-Zweitligisten die Vertragsverlängerung mit Mittelfeldspieler Oliver Fink (bis 2013) perfekt. Während Werners Abwesenheit wurde der australische Nationalspieler Robbie Kruse — Dienstag für zehn Minuten beim 2:1 gegen Deutschland eingewechselt — als erster Zugang in Düsseldorf vorgestellt. Jetzt geht es auch um Verstärkungen für die kommende Saison. „Wir können und wollen keine Spitzengehälter zahlen“, sagt Werner, „finanziell gehören wir nicht zu den stärksten, deshalb müssen wir schnell sein.“