Suttner: Fortuna will in der Rückrunde auch große Gegner überraschen

Fortuna Düsseldorf : „In der Rückrunde wollen wir auch gegen größere Gegner punkten.“

Markus Suttner, der Abwehrspieler von Fortuna Düsseldorf weiß, worauf es ab Samstag ankommt.

Herr Suttner, kribbelt es bei Ihnen schon nach Urlaub und Vorbereitung jetzt für das Spiel am Samstag?

Markus Suttner: Ja, es ist Spielwoche. Ich glaube, da kribbelt es bei jedem Spieler. Nach einer Vorbereitung freut man sich immer, wenn das erste Spiel dann kommt. Wir haben jetzt wichtige Partien vor uns und können einiges gut machen.

Der Trainingsplatz ist ziemlich voll. Ist der Konkurrenzkampf größer geworden?

Suttner: Konkurrenzkampf hat man jederzeit. Es sollten ja immer zwei oder drei Spieler für eine Position da sein. Und das pusht dazu, möglichst gute Leistungen zu bringen. Wer die Trainingseinheiten vor der Winterpause beobachtet hat, sieht jetzt, dass noch mehr Zug in den Einheiten ist. Jeder weiß, um was es geht und was wir erreichen wollen. Zudem haben wir eine etwas andere Spielweise. Ob ich dann spiele, weiß ich nicht. Aber optimistisch bin ich immer. Ich kann nur mein Bestes geben und dem Trainer zeigen, dass ich eine Option bin. Alles andere entscheidet der Trainer. Und wenn ich nicht spiele, pushe ich die Jungs von außen. Ich bin fit, die Geschichte mit der Sehnenverletzung ist ausgestanden.

Wie wichtig ist dieses Spiel gegen Bremen? Schaut man nur auf diese Partie oder schon auch auf die nächsten Spiele?

Suttner: Das ist nur eines von noch 17 Spielen in der Rückrunde. Das ist sicherlich brisant, weil Werder uns tabellarisch so nahe ist. Aber es gibt auch nur drei Punkte. Egal gegen wen es geht, jeder will einen guten Start in die Rückrunde haben. Wir geben alles, um mit einem Sieg zu starten. Bislang haben wir die Überraschungen gegen große Gegner noch ausgelassen, das wollen wir in der Rückrunde deutlich besser machen.

Fortunas linke Abwehrseite war ein Schwachpunkt in der Hinrunde. Was passiert dort?

Suttner: Das ist auch ein wenig hochstilisiert worden. Wir wollen und müssen als Team jedoch besser verteidigen.