Steven Skrzybski: Fortuna Düsseldorf hat sich sehr um mich bemüht​

Vier Fragen an Steven Skrzybski : „Fortuna hat sich sehr um mich bemüht“

Steven Skrzybski soll bei Fortuna sofort für mehr Torgefahr sorgen und gibt dafür im Trainingslager Vollgas. Nebenher sprach der neuer Stürmer noch über seinen Wechsel.

Der neue Stürmer der Fortuna muss im Trainingslager direkt Vollgas geben. Steven Skrzybski soll auch im ersten Testspiel bereits eingesetzt werden. Er stand Rede und Antwort.

Herr Skrzybski, wie viele verschiedene Schreibweisen haben Sie bereits bei Ihrem Namen lesen können?

Steven Skrzybski: Oh, unendlich viele. Einige Leute stolpern über das ,z’ mittendrin. Es hat in meiner Kindheit einige Jahre gedauert, bis ich ihn selbst schreiben konnte.

War Union Berlin die erfolgreichste Zeit Ihrer Karriere?

Skrzybski: Was die Statistik angeht, stimmt das. Aber in Berlin hatte ich nicht wie Auf Schalke die Möglichkeit, Champions League zu spielen. Das war auch nicht so verkehrt. Ich hoffe, dass noch einiges kommt.

Wie hat sich der Kontakt nach Düsseldorf ergeben?

Skrzybski: Wenn man schaut, wie oft ich im vergangenen Jahr gespielt habe, ist es wohl nicht verwunderlich, dass ich etwas anders machen wollte. Fortuna hat sich sehr um mich bemüht, der Trainer hat sogar an seinem 66. Geburtstag mit mir gesprochen. Auch Lutz Pfannenstiel hat sich extrem Mühe gegeben, und so etwas erlebt man nicht alle Tage.

Haben Sie eine gewisse Wut entwickelt, dann zuletzt in Gelsenkirchen nicht mehr spielen zu dürfen?

Skrzybski: Nein, wer mich kennt, weiß, dass ich nicht extrem wütend oder sauer werde. Ich bin eher ein lockerer Typ, der Spaß haben möchte. Es war natürlich keine supercoole Zeit, sondern ziemlich anstrengend. Ich denke schon, dass alles seinen Sinn hat. Es war ein Lernprozess, der mich angeregt hat, ein paar Dinge anders zu sehen. Außerdem bin ich in der Zeit Vater geworden, hatte ein wenig mehr Zeit für Frau und Kind. kri