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Saisoneröffnung: Tolle Stimmung bei Fortuna Düsseldorfs Familienfest

Familienfest der Fortuna : Fortuna-Familie im Sonnenschein

Zum Familienfest auf das Gelände zwischen Apollo-PLatz und Landtagswiese kommen über 10 000 Fans, um mit der Mannschaft die Saisoneröffnung zu feiern.

Angesichts der weit über 10 000 Besucher des Familienfestes zur Saisoneröffnung von Fortuna Düsseldorf zwischen Apolloplatz und Landtagswiese machte sich auch eine selten erlebte, größere Euphorie bei Friedhelm Funkel auf der großen Bühne bemerkbar. „Ohne Eure Unterstützung wären wir nicht soweit gekommen“, rief der Cheftrainer der Fortuna den vielen Zuhörern zu. „Ich kann versprechen, dass die Mannschaft topfit und frisch in die Saison gehen wird. Und wenn ihr alle und noch mehr zu unserem ersten Heimspiel gegen Leverkusen kommen werdet, sollte die Arena ausverkauft sein.

Funkel kann auch guter Dinge sein. Neben der großartig organisierten und sehr gut angenommenen Saisoneröffnung sieht es auch sportlich verheißungsvoll aus. Gegen SD Eibar (siehe Texte unten) zeigte seine Mannschaft Biss und Erfolgswillen. Einige der neuen Spieler setzen Ausrufezeichen, und das Lazarett leert sich auch langsam. In den beiden Spielen gegen den spanischen Erstligisten kamen nur Dawid Kownacki, Kenan Karaman und Erik Thommy nicht zum Einsatz. Und die Verletzung von Michael Rensing ist nicht so dramatisch, wie sie sich zuerst darstellte. Entgegen erster Einschätzungen muss der Torhüter nicht operiert werden, sondern er hat bereits wieder ein leichtes Training aufgenommen. Nur Ballarbeit geht zunächst nicht. Von mehreren Monaten Pause kann also keine Rede sein.

Fortunas Verteidiger Niko Gießelmann freut sich über nette Selfie- und Autogrammwünsche. Foto: WZ/Wolff

Vorstands-Boss spricht begeistert über die Fortuna-Familie

Bevor sich die Fans auf die vielen Info- und Imbiss-, Getränkebuden sowie Stände der Partner des Vereins mit vielfältigen Spielmöglichkeiten und die Autogrammbuden mit jeweils drei Spielern verteilten, sprachen erst die Vorstände zu den Fans, bis dann alle Spieler noch einmal einzeln vorgestellt wurden und auch teilweise zu Wort kamen. André Scheidt moderierte auf der Bühne und entlockte den Vorstandsmitgliedern und Spielern so so einige interessante Details.

Thomas Röttgermann drückte die stark gewachsene Liebe für diesen Verein mit großen Worten aus. „Dass die Fortuna-Familie so wunderbar zusammensteht, ist für mich jeden Tag der Antrieb, besonders engagiert für diesen Verein zu arbeiten“, erklärte der Vorstands-Vorsitzende des Traditionsvereins. „Dass alle Menschen im Klub mit einer so großen Begeisterung alles tun, damit es weiter aufwärts geht und die Fans so eng zu uns stehen, habe ich in meiner Karriere noch nicht erlebt.“ Auch für die Sätze „Wir wollen uns mindestens mittelfristig an den Rest der Liga heranrobben“ und „die Vereinsführung wird nichts unternehmen, was den Zusammenhalt gefährden könnte“, waren Balsam auf die Seelen der Anhänger, die ihm vor der Bühne zuhörten.

Pfannenstiel hofft diese Woche auf den neuen Innenverteidiger

Auch Lutz Pfannenstiel durfte noch etwas zu den Spielerverpflichtungen sagen. „Wir haben mit einem kleinen Budget einen guten Kader zusammegestellt“, sagte Fortunas Sportvorstand. „Aber wir sind noch nicht ganz fertig. In der Woche hoffen wir einen neuen Innenverteidiger präsentieren zu können.“ Besonders viel Applaus bekam Pfannenstiel für das Statement: „Was der Trainer sich wünscht, bekommt er auch.“ Da hat Fortunas Sportstand Glück, dass Friedhelm Funkel ein Realist und kein Träumer ist. Zudem deutete der Sportvorstand an, dass es noch weitere kleinere Veränderungen im Kader geben könnte. Damit meint er auch die Seite der Abgänge.

Über die riesige Zahl der Fans, die zu dieser äußert gelungenen Veranstaltung dürfen sich alle Fortunen freuen. Andererseits ist das auch ein Ansporn, um die treuen Fans in der kommenden Saison nicht zu enttäuschen, sondern alles für sie zu geben. „Seit ich vor dreieinhalb Jahren gekommen bin, hat sich vieles positiv verändert“, sagte Funkel. „So soll es weitergehen.“ Die Fans machten nicht den Eindruck, als hätten sie etwas dagegen.