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Markus Suttner hat den Dienst bei Fortuna wieder aufgenommen​

Fußball : Fortuna: Suttner hat den Dienst aufgenommen

Nach längerem Hin- und Her konnte Sportvorstand Lutz Pfannenstiel den Transfer des Östereichers als perfekt melden. Ob es ein längeres Gastspiel wird, entscheidet sich wohl in der Winterpause.

Letztlich hat alles viel länger gedauert, als es zuletzt den Eindruck machte. Markus Suttner und Fortuna waren sich quasi schon mit Schluss der vergangenen Saison einig, dass beide Parteien weiter miteinander arbeiten wollten. „Ich habe den Verein im Sommer mit dem Hintergedanken verlassen, dass dieses Kapitel für mich noch nicht beendet ist“, sagt der 32-Jährige. Sportvorstand Lutz Pfannenstiel war mehrfach in England, und das nicht nur wegen der Ausleih-Modalitäten von Lewis Baker, der ebenfalls gestern zum ersten Mal mit der Mannschaft auf Düsseldorfer Boden trainierte.

„Es hat sich ein wenig gezogen“, sagt auch Suttner, der allerdings froh ist, dass er nicht nur die komplette Vorbereitung mit seinem (nun) Ex-Klub Brighton & Hove  Albion durchziehen konnte. „Der Trainer war neu und hat allen Spielern eine neue Chance gegeben.“ So konnte der Österreicher auch die Testspiele für das Erstliga-Teams von der Insel bestreiten. „Das war natürlich wichtig, damit ich Spielpraxis habe und nicht außen vor war“, sagt der 32-Jährige, dessen neuer Coach Graham Potter nicht ausgeschlossen hatte, auf Suttner zu setzen. Doch der Sportdirektor des Vereins aus der Premier League, Tony Bloom, wollte offensichtlich noch einen Gewinn mit dem Verkauf von Markus Suttner an die Fortuna machen. „Das ließ sich wohl nicht realisieren bei meinem Alter“, meint der Österreicher lächelnd. Er war sehr froh, als Brighton endlich den von Fortuna angebotenen Konditonen zustimmte. „Es war klar, dass ich bald nur noch Runden in England gelaufen wäre.“

Suttner wurde für ein Jahr von der Fortuna verpflichtet. „Wir setzen uns im Winter noch einmal zusammen und schauen uns die Situation an“, erklärt Suttner, der der Wunschspieler von Trainer Friedhelm Funkel für diese Position war. „Markus Suttner hat in der Rückrunde der abgelaufenen Saison bereits gezeigt, dass er sowohl sportlich als auch menschlich perfekt in unser Team passt“, sagt Lutz Pfannenstiel. „Es ist ein großer Vorteil, dass eine Eingewöhnungszeit von beiden Seiten nicht nötig sein wird, weil sich alle Beteiligten schon sehr gut kennen und schätzen.“

  In der Rückrunde der abgelaufenen Saison hatte Suttner sieben Pflichtspiele (sechs Liga, eines im DFB-Pokal) für die Fortuna bestritten und  einen Treffer erzielt. Nach Ablauf der Leihe kehrte er zunächst nach Brighton zurück. „Natürlich gibt es jetzt ein paar neue Gesichter, aber das ist in einer neuen Saison völlig normal. Ich habe nicht das Gefühl, lange weg gewesen zu sein“, sagt Suttner, der mit seinen Qualitäten auf und neben dem Platz der Mannschaft helfen will. Er habe jedenfalls nur positive Erinnerungen an Düsseldorf. Und positiv soll es auch am Ende der nächsten Saison aussehen.

Torhüter: Neben Michael Rensing fehlte auch Florian Kastenmeier

Kaan Ayhan fehlte gestern beim Training. Bevor aber irgendwelche Gerüchte aufgebracht wurden, kam die Information, dass der Trainer ihm und Kenan Karaman noch ein paar Tage Sonderurlaub gegeben hat, weil beide mit der Nationmannschaft der Türkei noch länger aktiv waren als die Mitspieler bei der Fortuna. Dawid Kownacki war später eingestiegen, hatte sich aber fast in einer seiner ersten Trainingseinheiten vor dem zweiten Trainingslager verletzt. Inzwischen hat er im Mannschaftstraining aber die Passübungen mitgemacht.

Neben Michael Rensing (Schulterverletzung) fehlte im Dienstagstraining auch Florian Kastenmeier nach einem im Training erlittenen Zusammenprall mit einem Mitspieler. Allerdings kann der talentierte Torhüter wohl am Donnerstag wieder ohne Einschränkungen alles mitmachen.