Gründe, die bei Fortuna trotz Krise Mut machen

Fortuna Düsseldorf: Elf Gründe, die bei Fortuna trotz Krise Mut machen

Elf Punkte, warum die aktuelle Lage des Klubs kein Grund für eine sportliche Herbstdepression ist.

In unserer Serie „Elf Dinge“ rund um Fußball-Bundesligist Fortuna geht es heute um die Punkte, warum die aktuelle Situation gar nicht so schlimm ist, wie Tabellenplatz 18 und sechs Niederlagen in Folge vermuten lassen.

Erst zehn Spieltage sind rum

Im November ist noch niemand aus der Bundesliga oder aus irgendeiner anderen Spielklasse abgestiegen. Von der Anzahl der noch zu bestreitenden Begegnungen ist der Klassenerhalt noch lange möglich.

Krisen anderer Klubs

Auch Nürnberg, Mainz oder Freiburg können mal fünf oder sechs Spiele in Folge verlieren. Dann sieht die Tabelle (vielleicht) schnell anders aus.

Es gibt eine Winterpause

Zwischen Weihnachten und Start der Rückrunde Mitte Januar können neue Kräfte getankt und Verstärkungen an Bord geholt werden. Wenn es in den finanziellen Rahmen passt.

Freialdenhoven ist weit weg

Und wenn es im Mai doch zurück in die zweite Liga gehen würde, so müsste niemand wieder nach Freialdenhoven oder Düren fahren. Die Oberliga-Zeiten kommen nicht zurück — auch wenn es Fans geben soll, die diese vermissen.

Nicht immer chancenlos

Fortuna spielte bisher nicht immer wie ein Absteiger. Oft fehlten ein bisschen Glück und Geschick. Trainer Friedhelm Funkel ist davon überzeugt, dass sich das ändern kann und wird.

Alternativen durch Rückkehrer

Die Leidenszeiten von Kapitän Oliver Fink und Innenverteidiger André Hoffmann neigen sich dem Ende entgegen. So bieten sich dem Trainer zusätzliche Optionen mit erfahrenen Profis.

Gemeinsames Leiden

Die Düsseldorfer lieben ihre Fortuna. Daran hat sich nach sechs Niederlagen nichts geändert. Klub und Anhang durchleiden die Pleitenserie gemeinsam. Das war in anderen schweren Phasen der Vereinsgeschichte anders.

Solides Fundament

Der Verein ist wirtschaftlich gesund. Ein Abstieg wäre finanziell kein Desaster — auch wenn die Fortuna sich unbedingt in der Bundesliga etablieren will.

Die Talsohle scheint erreicht

Ob und wann Negativserien zu Ende gehen, kann niemand vorhersagen. Nach sechs Niederlagen in Folge scheint Fortuna am tiefsten Punkt des Ergebnistals angekommen. Es kann nur bergauf gehen.

Dritte Runde im Pokal

In den vergangenen Jahren sechs Jahren war spätestens nach zwei Runden Endstation. Nun steht die Fortuna im Achtelfinale, fährt im Februar auf Schalke.

Erfahrung macht besser

Für viele Profis im Kader ist die Bundesliga Neuland. Mit der in den ersten Monaten der Saison gesammelten Erfahrung dürfte jeder Spieler besser werden. Das darf nur nicht zu lange dauern.

Mehr von Westdeutsche Zeitung