Genki Omae soll Fortunas Japaner sein

Genki Omae soll Fortunas Japaner sein

Verpflichtung des Außenstürmers steht vor Abschluss.

Düsseldorf. Fix ist es noch nicht, es wird noch verhandelt, heißt es aus Vereinskrteisen, allerdings ist ein baldiger Vollzug wahrscheinlich: Fortuna Düsseldorf will in der Winterpause den Japaner Genki Omae vom japanischen Erstligisten Shimizu S-Pulse an den Rhein holen.

Der 23-Jährige ist Außenstürmer und kann Leistungsdaten von Format vorweisen: In dieser Spielzeit — Omaes Vertrag bei Shimizu läuft noch bis zum 31. Januar 2013 — hat er in 44 Pflichtspielen (Liga und Pokal) 18 Treffer erzielt und weitere sieben Tore vorbereitet. Omae, dessen Berater wie bei fast allen in der Bundesliga aktiven Japanern der ehemalige Bundesliga-Fußballer Thomas Kroth ist, könnte das Düsseldorfer Angriffsspiel auf seine ganz eigene Art beleben.

Mit seinen 166 Zentimetern Körpergröße gilt er als wendig und schnell, angeblich war auch Liga-Konkurrent Werder Bremen lange an einer Verpflichtung des ablösefreien Japaners interessiert. In Sachen guter, deutscher Erfahrungen mit Japanern (Kagawa, Inui, Kyotake) hat Düsseldorf noch Nachholbedarf: In der Oberliga-Aufstiegssaison erwies sich Sanshiro Matsumoto als Flop, auch Kozo Yuki konnte sich im Zweitliga-Kader als Innenverteidiger nicht durchsetzen. Der neue Versuch mutet vielversprechender an — und wird den großen asiatischen Teil der Bevölkerung in der Landeshauptstadt allemal erfreuen. kup

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