Funkel: „Wir wollen unbedingt in die dritte Runde“

DFB-Pokal : Friedhelm Funkel - „Wir wollen unbedingt in die dritte Runde“

Dienstag fährt Fortuna Düsseldorf zum Pokalspiel nach Ulm. Friedhelm Funkel will, dass sich seine Mannschaft wieder mehr Chancen erspielt.

Die Türen waren geschlossen. Die Mannschaft absolvierte gestern entgegen der Ankündigung des Vereins ein Geheimtraining. Trainer Friedhelm Funkel führte die Maßnahme  vor dem Pokalspiel in Ulm (18.30 Uhr) auf ein Missverständnis zurück. Der Trainer nahm aber nach der Einheit Stellung zu den dringlichsten Fragen?

Zum Ablauf des letzten Trainings vor dem Pokalspiel

„Die Mannschaft hat im Training sehr gut mitgezogen. Genauso, wie sie es immer macht.“

Wo der Trainer die Probleme in seiner Mannschaft sieht.

„Wir finden im Moment nicht die Lücken in der gegnerischen Defensive, um uns die Chancen zu erspielen, die wir in den ersten Spielen hatten. Aber wir wollen nach vorne schauen.“

Wie groß der Respekt vor dem Pokalgegner aus Ulm ist.

„In Ulm wollen wir unbedingt weiterkommen. Das haben wir eben im Kreis der Mannschaft noch mal besprochen. Sie weiß, dass wir die Riesenchance haben, in die dritte Runde zu kommen, ohne den Gegner zu unterschätzen. Wir haben großen Respekt vor der Mannschaft, die in der 4. Liga um den Aufstiegs spielt. Das Team hat durchaus Qualitäten, das hat Frankfurt in der ersten Runde zu spüren bekommen.“

Wie der Gegner aus der Regionalliga einzuschätzen ist.

„Das ist eine Mannschaft, die sehr aggressiv spielt und versucht, früh zu stören, wie sie es jetzt im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken (1:1) unter Beweis gestellt hat. Gerade zu Beginn einer Partie gehen sie richtig drauf und haben dann gute Chancen. Das wollen wir natürlich verhindern und uns selbst viele Möglichkeiten erspielen.“

Wie es um das Selbstvertrauen bestellt ist.

„Fünf Niederlagen sind nie schön und sie nagen am Selbstbewusstsein. Aber wenn es eine Mannschaft wegstecken kann, dann ist es meine. Auch darüber haben wir gesprochen, dass wir uns davon nicht runterziehen lassen und unser Spiel in Ulm durchbringen wollen.

Über den Druck, den der Trainer spürt.

„Druck spüre ich überhaupt keinen und auch sonst niemand. Wir freuen uns auf das Spiel.“

Wie die Personalsituation aussieht.

„Kenan Karaman kommt dazu, Aymen Barkok fährt nicht mit. Für Marcel Sobottka kommt das Spiel zu noch früh.“

Mehr von Westdeutsche Zeitung