Fortuna Düsseldorf: Fünf Fragen an Fortunas Rouwen Hennings

Fortuna Düsseldorf : Fünf Fragen an Fortunas Rouwen Hennings

Düsseldorf. Der 30-Jährige Fortuna-Stürmer befindet sich derzeit in einer Klasseform. Im Gespräch mit der WZ sieht er auch optimistisch in die Zukunft.

Herr Hennings, sind Ihnen die 16 Tage Pause zwischen den beiden Spielen nicht etwas lang?

Rouwen Hennings: Das ist schon außergewöhnlich lang. Aber es sind ja keine 16 freien Tage. Es hat gut getan, mal etwas durchzuschnaufen und sich für die letzten Wochen der Saison zu rüsten.

Kam die Pause nach der Erfolgsserie nicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt?

Hennings: Nein, das stört mich nicht. Ich habe mich über die freien Tage gefreut. Und wir können jetzt im Training auch an spezielleren Themen arbeiten. Das gilt zum Beispiel für die Standards in beiden Richtungen. So etwas wird intensiver geübt. Außerdem sind wir auch in der Hinrunde gut aus den Länderspielpausen gekommen.

Die Fortuna hat jetzt zuletzt vier Tore erzielt. Das müsste Ihnen doch sehr gefallen . . .

Hennings: Ja, die Ausrichtung der Mannschaft ist einfach offensiver. Wir hatten zudem noch weitere Chancen. Insgesamt sind wir torgefährlicher als in der vergangenen Saison, weil wir flexibler sind. Vor einem Jahr konnten sich die Gegner viel besser auf uns einstellen, weil wir nicht variieren konnten.

Warum klappt das Zusammenspiel mit Oliver Fink so gut?

Hennings: Das hat mit der Erfahrung zu tun. Inzwischen weiß man, wo der Ball so ungefähr hinkommen könnte. Wenn man viel mit Olli zusammenspielt, oder auch mit Benito, klappt es gut. Aber das hängt auch von der Klasse des Teams ab.

Wie wichtig ist der Spaßfaktor?

Hennings: Es ist ja klar, dass der Spaßfaktor im Erfolgsfall größer ist. Gerade für mich als Offensivspieler ist es schön, wenn man in einer offensiv denkenden Mannschaft steht. Ich hatte in der Vorbereitung bereits das Gefühl, dass es eine gute Saison wird, weil wir gute Fußballer dazu bekommen haben. Das gilt jetzt auch für Genki Haraguchi, der zuletzt dazu gekommen ist. Allerdings müssen wir aufpassen. Es geht nur mit 100 Prozent Leistung.

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