Friedhelm Funkel: „Rache“ gibt es im Fußball nicht​

Fußball : Funkel: „Rache“ gibt es doch im Fußball nicht

Fortunas Trainer denkt nicht mehr an den 4:0-Erfolg Auf Schalke im Vorjahr.

Der triumphale 4:0-Sieg auf Schalke ist noch in bester Erinnerung. Es war eines der besten Spiele der Fortuna in der vergangenen Saison, wenn nicht sogar das beste. Für die Knappen war es eine Demütigung im Abstiegskampf und ist sicherlich ebenso noch unvergessen. Angst vor einer Revanche oder sogar vor Rache hat Friedhelm Funkel nicht. „Rachegedanken gibt es im Fußball nicht“, sagt Fortunas Cheftrainer. „Sicherlich werden die Schalker alles daransetzen, um diesmal zu gewinnen. Ich beschäftige mich auch lieber mit der Gegenwart. Da befinden sich beide Teams in einer anderen Situation. Schalke zeigt ein anderes Gesicht als im Vorjahr.“ Großen Anteil am Aufschwung der Königsblauen habe der neue Trainer David Wagner. „Er hat den Verein wieder vereint“, lobt Funkel den Kollegen. „Mit viel Bescheidenheit und Demut hat er den Jungs wieder Freude und Spaß am Fußball vermittelt.“ Gerade auch bei Standardsituationen sind die Schalke sehr gefährlich, obwohl der lange Salif Sané, der gegen die Fortuna im Pokalspiel getroffen hatte, diesmal verletzt ausfallen wird. Das sei sicherlich kein Nachteil für seine Mannschaft meint der 65-Jährige.

Fortuna habe laut Funkel in dieser Saison bereits auswärts sehr gute Leistungen gezeigt. „Ich denke an die Auftritte in Frankfurt und in Mönchengladbach“, erklärte Fortunas Trainer, der diesmal nahezu alle Spieler zur Verfügung haben wird. Selbst Markus Suttner könnte wieder im Kader stehen, wenn die Fortuna dann versucht, an das beste Spiel des Vorjahres anzuknüpfen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung