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Fortunas Elfmeterschütze war eiskalt​

Fortuna Düsseldorf : Lukebakio: Dafür spiele ich Fußball

ELFMETER Warum der Belgier sich den Ball schnappte und traf.

Dodi Lukebakio strahlte so, als hätte  er gerade die Fortuna zur Meisterschaft geschossen. Mit der Frage, woher er die Nerven nimmt, um sich für einen so wichtigen Elfmeter den Ball zu schnappen und damit auch noch den Siegtreffer zu erzielen, konnte er zunächst überhaupt nichts anfangen. Und das lag nicht an seinen mangelnden Deutsch-Kenntnissen, denn er antwortet (noch) in englisch. „Das sind doch genau die Momente, wofür ich Fußball spiele“, sagt der U 21-Nationalspieler der Belgier. „Als ich mir den Ball genommen habe, wusste ich, dass ich das Tor erzielen muss, weil es ein ganz bedeutender Moment für unsere Mannschaft war.“ Natürlich sei er glücklich, dass er den Sieg herausgeschossen hat. „Ich habe nie daran gezweifelt, dass ich treffe.“ Auf den Torwart hat er beim Elfmeter nicht geachtet. „Ich habe mir vorher die Ecke ausgesucht, auf den Torhüter habe ich dabei nicht geachtet“, sagt Lukebakio.

Dass es Ärger geben würde, weil er sich so einfach den Ball geschnappt hat, verneinte der 20-Jährige vehement. „Nein, in der Mannschaft herrscht ein so gute Atmosphäre, so war das überhaupt kein Problem.“ Auch Friedhelm Funkel machte kein großes Aufhebens um die Ausführung des Elfmeters. „Er hat sich stark gefühlt, mit jungen Jahren schon genug Selbstvertrauen, so war das auch gut, dass er geschossen hat.“ Ganz wohl war dem Trainer dann allerdings doch nicht. „Gott sei Dank für ihn, für mich und für uns. Von daher war alles gut“, sagte Fortunas Cheftrainer.