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Fortuna Trophy sorgt für Unterstützung des Nachwuchsleistungszentrums

Golf/Fußball : Golfen, Spaß und die Förderung für Fortunas Nachwuchs

Dirk Simnonia macht die erste „Fortuna-Trophy“ im Golfpark Meerbusch zum Erfolg. Ex-Profis sind auch dabei.

Axel Lawaree hatte so viel Hände zu schütteln, dass er seinen ersten Abschlag bei der „1. Fortuna Trophy“ im Golfpark Meerbusch hoch und weit – allerdings in die Büsche schlug. Als Torjäger von Fortuna (2007-2010) war er zwar damals treffsicherer. Aber der sympathische Belgier, der dem Fußball als Manager der Jugendabteilung von Standard Lüttich weiter verbunden ist, zeigte ab dem zweiten Schlag dann, dass er mit dem kleinen Ball auch sehr gut umzugehen weiß. Lawaree war wie viele andere von Dirk Simnonia eingeladen worden zur ersten Auflage eines Turniers, das Fortuna zu Gute kommt. „Alle Einnahmen, inklusive der Startgelder, werden dem Nachwuchsleistungszentrum der Fortuna zur Verfügung gestellt“, erklärte der umtriebige und sehr gut aufgelegte Organisator des gelungenen Turniers. Altstars wie Sven Demandt und Olivier Caillas zeigten ebenso ihr Können, wie viele Förderer und Sponsoren des Bundesligisten, die sich alle in den Dienst einer vielversprechenden Sache stellten. Und sie bekamen einiges für ihr Greenfee geboten, denn an Bahn sieben hätten sie sogar mit einem Hole in One ein Auto (Seat) gewinnen können. Es mussten sich schließlich aber alle 60 Teilnehmer mit einem sehr guten Essen trösten, was der Pächter der Restauration in Meerbusch, David Adrian, sportlergerecht vorbereitet hatte. Zudem bot Pro Jin-Woo Park noch ein Schnuppertraining an.

Aktive Spieler der Fortuna waren bei der ersten Auflage des Turniers noch nicht dabei, da Trainer Friedhelm Funkel zeitgleich am Nachmittag ein Training angesetzt hatte. Sascha Rösler spietle im ersten Flight, eilte zum Nachmittagstraining und durfte sich abends den Siegerpokal abholen. Am 3. Mai geht es weiter mit der zweiten Auflage, am 27. August ist das Finale. Auch dann müssen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fortuna-Mitglied sein. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf, nicht nur weil alle so gut gespielt haben, sondern der Spaß in allen Flights im Vordergrund stand“, sagte Simnonia, der es nur bedauerte, dass Christoph Daum nicht gekommen war. Ein privater Termin hatte den Ex-Trainer in Köln festgehalten.