Fortuna-Trainer Funkel ist nach erstem Testspiel nicht voll zufrieden

Fortunas erstes Testspiel : Erst statisch, dann torhungrig

Funkel ist mit dem ersten Auftritt des Fußball-Bundesligisten nicht voll zufrieden.

So richtig zufrieden war Friedhelm Funkel nach dem ersten Testspiel im Rahmen des Trainingslagers im Westerwald nicht. Vor allem die erste Hälfte mit nur vier Toren gegen den Sechstligisten hatte Fortunas Cheftrainer gar nicht gefallen. „Müde Beine können die Spieler ja gar nicht haben, so viel haben wir noch nicht getan“, sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten, dem das 14:0 beim RSV Weyer aber ein paar Erkenntnisse bescherte.

Neu-Mittelfeldspieler Thomas Pledl, der vom FC Ingolstadt kam, könnte ein Gewinn für die Mannschaft sein. Er hat sich zügig eingefügt, bewegt sich gut, hat Übersicht und ist schnell. Deutlich ist aber dennoch geworden, dass er sich noch steigern muss, um in der kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen zu können. Gute Ansätze hat auch Johannes Bühler gezeigt. Der Mittelfeldspieler, der zuletzt an den Drittliga-Absteiger VfR Aalen ausgeliehen war, kam in der zweiten Hälfte zum Einsatz. Er trug mit schneller Auffassungsgabe dazu bei, dass die Formation nach dem Wechsel zehn Treffer erzielte und deutlich zielstrebiger agierte, als das Team, das vor der Pause auf dem Platz gestanden hatte. In diesem waren besonders der ballsichere Doppeltorschütze Kenan Karaman sowie der bewegliche und schnelle Aymen Barkok aufgefallen. „Ansonsten war das vor der Pause viel zu statisch“, sagte Funkel.

Beste Spieler neben dem torhungrigen Rouwen Hennings (vier Treffer) waren Havard Nielsen und Matthias Zimmermann. Wenig zu tun hatte Florian Kastenmeier im Tor, für den Diego Contento einmal auf der Linie retten musste.

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