Fortuna II: Trotz Turbulenzen den Sieg gesichert

Fortuna II: Trotz Turbulenzen den Sieg gesichert

Regionalligist Fortuna II siegt in Verl mit 2:1. Trainer Goran Vucic ist erleichtert.

Düsseldorf. Am Sonntag war Fortuna-II-Trainer Goran Vucic die Erleichterung fast in jedem Satz anzumerken: Tags zuvor hatten seine Regionalliga-Fußballer mit 2:1 (1:1) beim SC Verl gesiegt, beendeten damit eine Flaute mit nur einem Punkt aus den vier Spielen zuvor.

"Das war ein enorm wichtiger Sieg für uns", sagte Vucic nach dem letztlich etwas glücklich zustande gekommenen, aber durchaus verdienten Erfolg. Wobei ihn vor allem die Nachspielzeit der kämpferisch geführten Begegnung reichlich Nerven gekostet hatte.

Die angezeigten zwei Minuten waren bereits abgelaufen, als Fortuna-Torwart Patrick Nettekoven nach einer Ecke den Ball aus der Luft schnappte und dabei einen Schuh verlor. Nach offenbar zu vehement vorgetragenem Hinweis darauf entschied der Schiedsrichter plötzlich auf indirekten Freistoß in der Nähe des Strafstoßpunktes.

"Das war reichlich turbulent, da haben wir sicherlich etwas Glück gehabt", so Vucic. Denn Felix Haas blockte den gefährlichen Ball ab, anschließend war das Spiel beendet. "Es wäre auch übel gewesen, wenn wir den vermeintlich sicheren Sieg wieder hergeschenkt hätten", sagte der Trainer.

Wobei es lange Zeit nach einem Unentschieden aussah, mit dem beide Teams zufrieden schienen. Oliver Hampel hatte die Gäste mit einem sehenswerten 30-m-Freistoß in Führung gebracht (26.), bereits drei Minuten später drückte Verls Thomas Bertels nach einer Ecke den Ball aus zehn Metern ins Tor.

In der zweiten Hälfte machte Verl etwas mehr Druck, die wohl besten Chancen durch Christian Knappmann und Kevin Freiberger vereitelte der glänzend reagierende Nettekoven.

Auf der anderen Seite machte es Marcel Gaus besser: Hampel hatte den Konter eingeleitet, Sebastian Michalsky geflankt, und Gaus traf per Kopf (82.). "Das verschafft uns etwas Ruhe und weniger Druck in den letzten vier Spielen bis zur Winterpause", so Vucic. Nach dem glücklichen Ende dürfte sich auch Deniz Kadahs Laune gebessert haben. Der Stürmer war mit einer offenen Wunde am Knöchel früh ausgewechselt worden.

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