Fortuna II: Schmitz muss schon wieder auf die Tribüne

Fortuna II: Schmitz muss schon wieder auf die Tribüne

Verletzungspech bei Fortuna II.

Düsseldorf. Irgendwie wollte es in den vergangenen Wochen nicht mehr rund laufen für Fortunas zweite Mannschaft. Der so stark in die Saison gestartete Aufsteiger verließ in der Fußball-Regionalliga zuletzt dreimal in Folge den Platz als Verlierer.

Über die Gründe der sportlichen Durststrecke lässt sich derweil philosophieren. Haben sich die Schützlinge von Goran Vucic in den Partien gegen Mainz II (1:2), Kaiserslautern II (1:3) und Schalke 04 II (0:3) auf den Erfolgen der Vorwochen ausgeruht?

Oder war die enorme Verletzungsmisere schuld daran, dass Fortunas "Zwote" in den Duellen mit dem Nachwuchs der Erst- und Zweitligisten kein Bein auf die Erde bekam?

Auch auf Raimund Schmitz musste Goran Vucic - der am Donnerstag übrigens 40 Jahre alt geworden ist - zwischenzeitlich mehrere Wochen verzichten. Der Mittelfeldspieler trug zu Saisonbeginn mit starken Leistungen maßgeblich zum Höhenflug des Liganeulings bei, ehe den 20-Jährigen eine Bänderverletzung stoppte.

Zwar war Schmitz in den letzten drei Begegnungen wieder mit von der Partie, doch den Abwärtstrend abwenden konnte auch er nicht. "Mit meiner eigenen Leistung war ich zuletzt total unzufrieden. Es hat vorne und hinten nichts funktioniert. Mir fehlte die Leichtigkeit im Spiel", sagt Schmitz selbstkritisch.

Nicht so hart ins Gericht möchte der Kölner in Düsseldorfer Diensten jedoch mit seinen Teamkollegen gehen. "Dass wir als Aufsteiger auch einmal eine Durstrecke erleben würden, war doch klar. Wir haben trotzdem schon 17 Punkte gesammelt. Das ist super und kann uns niemand nehmen", sagt Schmitz.

Vor dem Heimspiel am Freitag gegen den 1.FC Saarbrücken ist dem im Juli 2008 aus Aachen gekommenen Perspektivspieler nicht bange.

Obwohl Schmitz die Partie gegen den Zweiten aufgrund einer Zerrung im Fußgelenk erneut nur von der Tribüne aus verfolgen kann. "Wir haben bewiesen, dass uns Clubs von oben gut liegen. Wir müssen als Team jetzt Stärke beweisen", sagt Schmitz.

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