Globale Aufmerksamkeit Für diese internationale Auszeichnung wurde Fortuna nominiert

Düsseldorf · Das Projekt ist beim „World Football Summit“ für eine Auszeichnung vorgeschlagen.

 Alexander Jobst, Vorstandsvorsitzender von Fortuna, bei der Vorstellung der strategischen Neuausrichtung des Vereins.

Alexander Jobst, Vorstandsvorsitzender von Fortuna, bei der Vorstellung der strategischen Neuausrichtung des Vereins.

Foto: dpa/Oliver Berg

Ein hochgestochenes Ziel: „48 hours of networking to change the football industry forever“. Mit diesen Worten wird der Zweck des „World Football Summit“ auf der dazugehörigen Homepage in großen Lettern beschrieben. Also 48 Stunden des Netzwerkens, um die Fußballindustrie für immer zu verändern.

„Nur“ 48 Stunden könnte man hinzufügen. Denn zur redlichen Veränderung und Korrektur gibt es viel Potenzial im Kosmos Profifußball unter dem Dachverband Fifa mit all seinen schillernden Funktionären.

Ihren kleinen Beitrag dazu will die Fortuna unter anderem mit dem Projekt „Fortuna für alle“ beisteuern, im Zuge dessen unter anderem freier Eintritt für zunächst drei, langfristig sogar alle Heimspiele ermöglicht werden soll. Die durch das Projekt dazugewonnenen Sponsorengelder sollen in Zukunft transparenter und über den Profikader hinaus eingesetzt werden.

Anteilig sollen auch der Nachwuchsbereich und der Frauenfußball im Verein profitieren. Des weiteren will die Fortuna Teile der vorhandenen Mehreinnahmen für den Ausbau der digitalen Infrastruktur einsetzen sowie den Breitensport und Nachhaltigkeitsprojekte in der Stadt fördern.

Grund genug für die Verantwortlichen des Football World Summit, Fortuna Düsseldorf in den Kreis der Nominierten für dieses Jahr aufzunehmen. Der Vorstandsvorsitzende Alexander Jobst wird als Vertreter des Kubs beim am 20. und 21. September in Sevilla stattfindenden Gipfel vor Ort sein. Mittlerweile wird der studierte Sportökonom als „Speaker“ auf der Internetpräsenz der Veranstaltung aufgelistet, ebenso wie Vertreter der Fifa und von eher fußballfernen Unternehmen wie Amazon, Goldman Sachs oder Youtube.

Ausgerichtet wird die Veranstaltung seit 2016, jenem Jahr, in dem der ebenfalls anwesende Fifa-Präsident Gianni Infantino das Amt als Nachfolger von Sepp Blatter übernahm.

Kai Niemannn, Fortunas Direktor Kommunikation, freut sich über die Einladung: „Natürlich ist es etwas Besonderes für uns als Verein, für einen renommierten, internationalen Award nominiert zu sein – speziell bei den mit uns genannten Finalisten.“ Neben den Fünfundneunzigern sind auch der 19-malige italienische Meister Inter Mailand und das Fußball-Portal „433“ unter den Nominierten. In anderen Kategorien sind unter anderem noch der FC Sevilla und der FC Valencia am Start.

Niemann weiter: „Unser Fokus liegt jetzt auf der Umsetzung des ersten Freispieles gegen Kaiserslautern.“ Das Heimspiel gegen die Roten Teufel am 21. Oktober wird das erste Spiel im Rahmen von „Fortuna für alle“ mit freiem Eintritt für die Fans sein. Der Bewerbungsprozess soll am 18. September beginnen.