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Fortuna Düsseldorf zeigt mit Videoproduktionen Solidarität mit Künstlern

Originelle Videos : Fortuna zeigt Solidaritätsvideo mit Betreuerlegende Aleks Spengler

Videos zur Bewerbung von Merchandising-Produkten sind im Fußball nichts Ungewöhnliches. Fortuna hatte jedoch die Idee, Werbefilmchen mit einer Solidaritäts-Botschaft für Künstler zu verbinden. Das Resultat ist originell.

Am Mittwoch hat Fortuna ein Video online gestellt, mit dem der Klub den Absatz seiner Fantrikots stärken möchte. Das ist für sich genommen kaum eine Meldung wert – doch in diesem Fall lohnt sich doch das nähere Hinsehen. Das Video, in dessen Mittelpunkt Betreuerlegende Aleks Spengler und die Düsseldorfer Symphoniker stehen, ist nämlich bereits das vierte in der Serie „Fortuna auf den Bühnen der Stadt“, und diese Serie ist etwas mehr als nur Werbung für Merchandising-Produkte. „Natürlich möchten wir mit unseren Produkten Gewinne erzielen“, gibt Fortunas Marketing-Vorstand Christian Koke ehrlich zu. „Aber wir wollten mehr erreichen. Ziel der Aktion ist es auch, in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für die Nöte von Düsseldorfer Kunstschaffenden in der Corona-Krise zu wecken.“
Die Popularität eines Fußballklubs kann da sehr hilfreich sein, und die Zusammenarbeit passt bestens in das Konzept des Zweitligisten, so oft es geht auch seiner gesellschaftlichen Rolle gerecht zu werden.

Zusammenarbeit mit
den Symphonikern

Zu diesem Zweck arbeitete Fortuna bei der aktuellen vierten Folge mit den Symphonikern zusammen und drehte in der Tonhalle, frühere Episoden spielten im Theater an der Luegallee, im Marionettentheater und im Theater an der Kö. Dabei wird stets ein Produkt des Vereins beworben, aber auch in originellen Situationen der jeweilige kulturelle Ort präsentiert.„Es war klar, dass wir digitaler werden mussten“, berichtet Koke. „Nur einmal im Jahr ein Katalog, das wird den Ansprüchen nicht mehr gerecht. Es gibt inzwischen saisonale Produkte, etliche Dinge, die im Laufe einer Saison neu hinzukommen.“ So entstand die Idee mit der Videoserie. „Und dabei wollten wir nicht die Produkte in den Mittelpunkt stellen, sondern die Geschichte“, sagt Koke. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und wenn dadurch am Ende einige Trikots mehr verkauft werden, würde sich sicher auch niemand beschweren.