Zimmermann erteilt Arbeitsauftrag Mit diesem Erfolgsgeheimnis stehen Fortuna siegreiche Wochen bevor

Düsseldorf · Nach dem Heimsieg gegen Hansa Rostock ziehen Yannik Engelhardt und Matthias Zimmermann ein positives Fazit. Welche Aspekte Fortuna zum Sieg verholfen haben. Woran die Mannschaft noch arbeiten kann.

 Die Fortunen beim Torjubel.

Die Fortunen beim Torjubel.

Foto: Moritz Mueller

(leah/td) Natürlich gib es nach dem 2:0-Sieg gegen Hansa Rostock noch viel Verbesserungspotenzial, und auch die Spiele gegen die direkten Ligakonkurrenten stehen Fortuna noch bevor. Doch der erste Rückrunden-Erfolg hat von allen Beteiligten eine enorme Last abfallen lassen. Und so zogen zwei Profis nach langen Wochen der Tristesse ein durchaus positives Fazit.

So lobte Matthias Zimmermann den starken Teamzusammenhalt, während Yannik Engelhardt auf die wichtige gemeinschaftliche Arbeit in der Defensive verwies, die dazu geführt habe, dass Fortuna zum ersten Mal seit drei Monaten kein Gegentor kassierte. „Wie wir füreinander auf dem Platz gekämpft haben, hat mir sehr gut gefallen. Wenn wir alle als Team zusammenrücken, dann ist es schwer, uns zu schlagen“, resümierte Zimmermann und gab seinen Mannschaftskollegen zugleich einen Arbeitsauftrag für die kommenden Wochen mit.

Anerkennende Worte gab es für Torhüter Florian Kastenmeier, der vor allem wegen seines Patzers beim 2:2 gegen den KSC in der Kritik gestanden hatte. „Mit Flo hatten wir einen guten Torwart, der viele Schüsse pariert hat“, kommentierte Engelhardt und schrieb seinem Schlussmann so einen entscheidenden Faktor am Erfolg gegen Hansa zu.

Weitere entscheidende Stellschrauben für den Sieg seien die taktischen Änderungen gewesen. In der ersten Hälfte hatte Hansa immer wieder versucht, die Abwehrkette der Düsseldorfer mit langen Bällen zu durchbrechen. Und das gelang ihnen auch einige Male, das Trainerteam um Daniel Thioune wurde so in der Pause zu einer Reaktion gezwungen. „Ao und ich sollten etwas zentraler vor der Kette agieren, um die Innenverteidiger zu unterstützen, das hat ganz gut geklappt“, erklärte Engelhardt die Umstellung. Mit Christoph Daferner sei zudem eine weitere Anspielstation dazugekommen. Auch Rechtsverteidiger Zimmermann betonte, wie wichtig die Umstellung war.

Jetzt sei es essenziell, die Leistung aus diesem Arbeitssieg in die nächsten Wochen zu übertragen, sagte Zimmermann. Die Marschroute: „Wir müssen wieder eine Heimmacht werden, wir sind gewillt, weiter Gas zu geben und in den nächsten Spielen Punkte zu sammeln.“

Durch das neugewonnene Selbstvertrauen sollen nun auch wieder regelmäßig gute Ergebnisse auf eine gute Leistung folgen.

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