Personensuche in der Arena So ist die Suche nach vermisster Person bei Fortuna-Heimspiel ausgegangen

Düsseldorf · Im Heimspiel gegen Elversberg gab es gleich zwei Durchsagen nach Personen.

 Beim Spiel gegen Elversberg wurden gleich zwei Personen in der Arena gesucht.  Archivfoto: Roland Weihrauch/dpa

Beim Spiel gegen Elversberg wurden gleich zwei Personen in der Arena gesucht. Archivfoto: Roland Weihrauch/dpa

Foto: dpa/Roland Weihrauch

(gic) Es war das Warmschunkeln für den rheinischen Karneval – mehr als 30 000 Zuschauer in der Arena im Stadtteil Stockum. Doch die ausgelassene Stimmung wurde getrübt von der Sorge über das Schicksal von zwei Menschen. In einem der beiden Fälle eher ein gängiges Problem: Ein kleines Kind hatte im Gedränge seine Eltern nicht mehr wiedergefunden und erhielt vom Ordnungsdienst Unterstützung. Die Familienzusammenführung soll zeitnah gewesen sein. Doch in einer zweiten Vermisstensuche war das Problem etwas größer. Gesucht wurde da eine 26-Jährige.

In diesem Jahr hat es kein Karnevalstrikot gegeben

Diese war als Clown verkleidet beim Heimspiel von Fortuna gegen die SV Elversberg (Endergebnis: 1:1) unterwegs – und benötigte medizinische Hilfe. Doch auch in diesem Fall konnte glücklicherweise am Tag danach Entwarnung gegeben werden. Wie ein Sprecher des Zweitligisten mitteilte, habe man schnell die erlösende Nachricht bekommen, dass alles in Ordnung sein. Über die genauen Hintergründe wollte der Verein indes keine Angaben machen.

Die Stimmung im Stadion war ausgelassen, viele Fans waren kostümiert in die Arena gekommen. Allerdings schwante wohl den allermeisten schon mit dem Ende der ersten Halbzeit und vier bis fünf liegen gelassenen Großchancen, dass dieser Nachmittag nicht gut enden könnte für die Düsseldorfer – sportlich sollte sich diese Befürchtung schließlich auch bewahrheiten. Doch zum Glück gab es immerhin außerhalb des Rasens zwei richtig gute Nachrichten.

Ein Karnevalstrikot hat es in dieser Session übrigens nicht gegeben – wie auch schon in den Vorjahren, behält sich Fortuna vor, je nach Anlass Sondertrikots auf den Markt zu bringen. Das kann dann etwas zur fünften Jahreszeit sein, aber auch mit ganz anderen Hintergründen. Toni Turek wurde ein Leiberl gewidmet. Die Toten Hosen haben schon in unterschiedlicher Form optische Präsenz einem Oberteil der „launischen Diva“ gehabt. Zuletzt wurde in der Corona-Zeit den Köbes ein Trikot gewidmet. Als Köbes wird im Rheinland der Kellner bezeichnet, der in den hiesigen Brauhäusern Bier serviert. Traditionell trägt dieser ein blaues Hemd sowie eine sorgsam umgebundene Schürze und verleiht der Brauhauskultur mit seiner liebenswert ruppigen Art ihren ganz besonderen Charme. Das Trikot war entsprechend gestaltet. Bleibt abzuwarten, was als Nächstes auf den Markt kommt.

Für die Fans gibt es am Sonntag, 25. Februar, die nächste Gelegenheit für einen Besuch in der Arena. Dann empfängt Fortuna den FC Hansa Rostock in Stockum. Eine Woche zuvor gastieren die Rot-Weißen am Samstag in
Karlsruhe.

(gic)
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