Fortuna Düsseldorf vs. Mainz 05 - Das Fazit zur ersten Halbzeit

Bundesliga : Fortuna Düsseldorf vs. Mainz 05 - Das Fazit zur ersten Halbzeit

Die Gastgeber gingen nach 36 Sekunden direkt in Führung. So sollte es aber nicht bleiben. Das Fazit nach der ersten Halbzeit aus Mainz.

Nach einem frühen Gegentor sah es zunächst nicht gut aus für die Fortuna in Mainz. Aber im Laufe der ersten Hälfte kamen die Gäste immer besser ins Spiel und wurden mindestens gleichwertig. Mateta hatte Mainz (1.) in Führung gebracht, Lukebakio (19.) glich zum 1:1-Pausenstand aus.

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Erneut konnte Friedhelm Funkel personell nicht aus dem Vollen schöpfen. In Marcel Sobottka, Niko Gießelmann und auch Kapitän Oliver Fink fehlten auch drei Stammspieler neben den verletzten oder noch nicht wieder fitten Akteuren des Aufsteigers. Der Trainer hatte sich für die Tempovariante in der Offensive entschieden mit Raman, Lukebakio und Kownacki.

Doch was schnell heißt, zeigten die Mainzer. Die Gastgeber gingen mit dem ersten Angriff und nach 36 Sekunden direkt in Führung, als Marcin Kaminski den Ball knapp verpasste, Karim Onisiwo Zeit zur genauen Flanke hatte. Jean-Philippe Mateta musste nur noch den Fuß zum 1:0 hinhalten.

Die Gäste wirkten ziemlich geschockt und mussten erst einmal die Orientierung wiederfinden.

Das dauerte, aber in der 14. Minute hätte nach einem herrlichen Konter der Ausgleich fallen müssen, als Lukebakio den frei durchgelaufenen Raman ideal bediente, der aber am Mainzer Torhüter Florian Müller scheiterte, der ebenso gut reagierte wie fünf Minuten zuvor Michael Rensing, als dieser einen Ball von Robin Quaison spektakulär abwehrte.

Die Fortuna war aber nun im Spiel und die Mainzer hatten große Probleme mit dem Tempo der Düsseldorfer. In der 19. Minute war nach einem Pass von Kownacki wieder Raman im Strafraum frei. Der Belgier bediente seinen Landsmann Lukebakio. Fortunas Innenstürmer brachte den Ball dann irgendwie über die Linie zum 1:1. Das gelang Quaison drei Minuten später nicht, als drei Meter vor dem Düsseldorfer Gehäuse den Ball nur noch ins Fangnetz befördern konnte.

Nach sehr unterhaltsamen ersten 30 Minuten nahmen sich die Spieler auf dem Feld eine kleine Atempause. Denn das Hoch „Friedhelm“, wie es WDR-Moderator Sven Pistor über dem Mainzer Stadion ausgemacht hatte, sorgte für in diesem Jahr noch ungewohnte Wärme auf dem Rasen.

Statistik

Mainz: Müller – Donati, Hack, Niakhaté, Aaron – Gbamin – Onisiwo, Boétius, Latza – Quaison, Mateta

Fortuna: Rensing – Zimmermann, Ayhan, Kaminski, Suttner – Hoffmann, Morales – Raman, Stöger, Kownacki – Lukebakio

Kader Fortuna: Theißen – Barkok, Ducksch, Karaman, Bodzek, Hennings, Bormuth

Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart)

Zuschauer: 28000

Tore: 1:0 (1.) Mateta, 1:1 (19.) Lukebakio

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