Fortuna Düsseldorf vs. Hertha BSC - Das Fazit zur ersten Halbzeit

Bundesliga : Fortuna Düsseldorf vs. Hertha BSC - Das Fazit zur ersten Halbzeit

Nach einem herrlichen Fortuna-Treffer folgte dann doch der ein oder andere Fehler. Das Fazit nach der ersten Halbzeit aus Berlin.

Fortuna Düsseldorf zeigt sich im Olympiastadion zumindest in der erste Hälfte in guter Verfassung. Die Mannschaft von Friedhelm Funkel hatte nach einem herrlichen Raman-Treffer (35. Minute) bei Hertha BSC Berlin mit 1:0 in Führung gelegen.

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Und das war bis dahin absolut verdient, weil die Gäste nicht nur die bessere Mannschaft waren, sondern auch eine deutliche Überzahl an Torschüssen und Chancen hatten. Doch in der 41. Minute glich die Hertha nach einem Konter durch Marko Grujic zum 1:1 aus.

Mit zwei Änderungen ging die Fortuna ins Spiel, um die Hertha von Platz zehn zu verdrängen. Von über 5000 Fans angefeuert ging der Plan von Trainer Friedhelm Funkel zunächst nur bedingt auf. Dodi Lukebakio kam für den defensiv orientierten Markus Suttner in die Mannschaft. Der Österreicher fehlt wegen muskulären Problemen. Für den ebenfalls verletzten Kaan Ayhan ist Andre Hoffmann in die Mannschaft gekommen.

Während die Hertha ganz vorsichtig begann, hatte die Fortuna bereits in der dritten Minute die ersten beiden klaren Chancen, als Lukebakio zunächst die falsche Entscheidung traf und Berlins Keeper Rune Jarstein überlupfen wollte, statt an ihm vorbeizugehen. Dann konnte der Belgier den von Rekik halbherzig abgewehrten Ball noch auf Benito Raman spielen, doch der kam nicht so richtig zum Schuss.

Danach kamen die Berliner besser ins Spiel, aber auch weil Fortuna Fehler machte. Erst konnte Kaminski gegen Mathew Leckie abblocken, danach brachte ein zu kurzer Bodzek-Rückpass die Gäste in Bedrängnis. Kaminski mit einem geschickten Tackling und eine Abseitsposition sorgten aber dafür, dass Hertha nicht zur Führung kam.

Die bis dahin beste Chance der Fortuna hatte nach 26 Minuten Dodi Lukebakio. Den langen Schlag von Kevin Stöger konnte der Belgier aber aus acht Metern volley nicht zur Führung der Fortuna im Tor der Berliner unterbringen. Nur wenig später kam Raman erneut nach einem starken Stöger-Pass nicht mehr ganz ran, Mittelstädt konnte klären. Und wieder eine Minute darauf verzog Kaminski nach einer Ecke – allerdings bedrängt – nur knapp.

Und die Chancen häuften sich. Über Raman und Rouwen Hennings kam der Ball zum freistehenden Lukebakio, der erneut am glänzend parierenden Jarstein scheiterte. Und das alles passierte innerhalb von vier Minuten, die Hertha schaute nur zu.

Das tat Karim Rekik auch in der 35. Minute. Raman düpierte Herthas Abwehrchef nach Hennings-Vorarbeit und schlenzte den Ball zum 1:0 für die Fortuna in den linken oberen Torwinkel.

Hertha antwortete, profitierte aber davon, dass die Fortuna dem Gegner nach einem Ballverlust einen Konter ermöglichte. Gegen die ungeordnete Abwehr erzielte Marko Grujic das Tor. So steht es zur Pause 1:1 zwischen dem Tabellen-Zehnten und –Elften.

Statistik

Hertha: Jarstein – Lazaro, Stark, Rekik, Mittelstädt – Grujic, Skjelbred – Leckie, Duda, Kalou – Selke

Fortuna: Rensing – Zimmermann, Hoffmann, Kaminski, Gießelmann – Bodzek, Stöger, Fink – Raman, Lukebakio - Hennings

Kader: Theißen –Bormuth, Ducksch, Sobottka, Usami, Barkok, Karaman

Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer: 55000

Tore: 0:1 (36.) Raman, 1:1 (41.) Grujic

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