1. Sport
  2. Fußball
  3. Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf: Trainer Preußer beweist gegen den HSV gutes Händchen

Preußers gutes Händchen : Späte Wechsel sichern Fortuna Düsseldorf den Punkt

Das Auswechseln hat sich gegen den HSV bezahlt gemacht: Alle drei Fortunen waren am Ausgleich beteiligt. Und Trainer Christian Preußer hat sein gutes Gespür unter Beweis gestellt.

Wirklich viel hatte nach knapp 25 Minuten während des Auswärtsspiels beim Hamburger SV nicht mehr für Fortuna gesprochen. Nach dem Tor von Robert Glatzel und dem Platzverweis von Edgar Prib war klar: Die Düsseldorfer müssen nun in Unterzahl einem Rückstand hinterherrennen. Vieles hätte zu diesem Zeitpunkt dafür gesprochen, bereits früh zu wechseln. Möglicherweise hätte man einen Offensivspieler dafür opfern können, die Zentrale zu verstärken. Doch Preußer vertraute weiterhin auf das Personal, was er zu Beginn auf den Platz geschickt hatte. Erst nach 70 Minuten wechselte Fortunas Trainer – und da gleich dreifach.

Für Marcel Sobottka, Kristoffer Peterson und Rouwen Hennings kamen Ao Tanaka, Felix Klaus und Robert Bozenik in die Partie. Und diese Einwechselungen sollten sich schnell bezahlt machen: Lediglich eine Minute später erzielten die Rheinländer den Ausgleich. Tanaka hatte hinaus zu Khaled Narey gepasst, dessen Hereingabe landete bei Klaus, der den Ball mit der Hacke zu Bozenik weiterleitete, der das Spielgerät anschließend über die Linie bugsierte.

Tanaka, Klaus und Bozenik! Eben jene, die Preußer unmittelbar zuvor ins Spiel gebracht hatte. Sein Händchen gegen den HSV kann man da schon gar nicht mehr als golden bezeichnen. Das war schon nahe an Platin. „Manchmal wechselt man, und die Jungs schießen dann keine Tore – deshalb würde ich das gern relativieren“, sagte Fortunas Trainer. „Aber es ist cool, dass die Jungs gleich so gut im Spiel waren. Robert Bozenik hat dann das Tor gemacht, er war einfach sofort gut im Spiel, wie alle drei. Damit haben sie mitgeholfen, den Punkt zu holen.“

Und was denkt der Torschütze über seinen Ausgleichstreffer? „Als ich eingewechselt wurde, wollte ich mithelfen und hart für das Team kämpfen. Beim Tor spielen wir uns gut über rechts durch und in der Mitte macht Felix einen klasse Job, indem er den Ball ablegt“, sagte Zugang Bozenik, der nun bereits seinen zweiten wichtigen Treffer für Fortuna markieren konnte. „Ich bin glücklich, dass ich in dieser Szene treffen konnte, noch glücklicher bin ich aber über den Punkt für unsere Mannschaft.“