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Fortuna Düsseldorf: Trainer Funkel: Wir werden jetzt nicht nervös

Nach dem 0:3 in Leverkusen : Funkel: Wir werden jetzt nicht nervös

Fortuna Düsseldorfs Cheftrainer glaubt fest daran, dass sein „verschworener Haufen“ die Klasse halten kann. Dazu müssen die Spieler die vorhandenen Chancen nutzen.

Wenn Fortuna Düsseldorf mehr als nur ein Spiel der letzten neun Begegnungen in der Fußball-Bundesliga gewonnen hätte, wäre der Auftritt in Lverkusen trotz der 0:3-Niederlage ein Mutmacher gewesen. So aber fehlt vielen Fans der Glaube, dass auch ein so beherzter Auftritt in den nächsten Spielen positive Folgen hat. Zu oft wurde aus den vorhandenen Möglichkeiten zu wenig gemacht. „Man muss das mal ansprechen, da es jetzt so oft vorgekommen ist. Es darf nicht sein, dass wir ab 30 Metern vor dem Tor die Pässe nicht mehr an den eigenen Mann bringen. Dann fehlt es natürlich an Toren“, sagt etwa Kaan Ayhan und nahm seine offensiven Vorderleute damit nicht mehr in Schutz.

Auch gegen Leverkusen wurden trotz aller Leidenschaft und der engagierten Spielweise erneut unglaublich viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren, auch wenn es mal aussichtsreich in Gleich- oder Überzahl nach vorne auf das Leverkusener Tor zuging. Überhastet oder unkonzentriert, hektisch oder schlampig – egal, die Bälle kommen einfach zu selten da an, wo es für den Gegner gefährlich werden könnte.

„Was uns fehlt, wir machen aus unseren Möglichkeiten zu wenig machen. Aber wir haben zumindest Chancen“, sagt Friedhelm Funkel. Das und das beherzte Auftreten machen Fortunas Trainer Mut für die kommenden Spiele. Er glaubt an seine Mannschaft und die Chance, den Klassenerhalt auch mit diesem Kader zu schaffen.

„Uns fehlt aber im Augenblick auch ein wenig das Spielglück. Aber wir werden nicht nervös“, sagt der 66-Jährige. Das ist in einigen Situationen sicherlich zu beobachten. Andererseits ist das Freilaufverhalten vieler Spieler noch deutlich verbesserungswürdig. Die langen Bälle, die von hinten geschlagen werden, erfolgen mehr oder weniger zufällig und nicht, weil einer der Flügelstürmer bereits gestartet ist.

Erik Thommy will nicht mehr auf die Tabelle schauen

Funkel führte an, dass man in den drei Spielen zuvor gegen Leverkusen ohne Chance gewesen sei. „Das war diesmal anders und zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Den Glauben an den Erfolg zu verlieren, würde Kapitulation bedeuten. „Wir dürfen jetzt nicht auf die Tabelle schauen, sondern allein auf uns“, sagt Fortunas Flügelspieler Erik Thommy. „Die Ergebnisse der Konkurrenten dürfen uns nicht interessieren: Es zählt allein nur das, was wir auf den Platz bringen. Und dazu sollten wir mehr Effektivität an den Tag legen.“