2. Bundesliga Frank Schaefer verlässt Fortuna Düsseldorf auf eigenen Wunsch

Düsseldorf · Fortuna wird ab März 2023 einen neuen Direktor des Nachwuchsleistungszentrums benötigen. Frank Schäfer verlängert nicht seinen Vertrag.

 Frank Schäfer wird seine Arbeit bei den Rheinländern niederlegen.

Frank Schäfer wird seine Arbeit bei den Rheinländern niederlegen.

Foto: HORSTMUELLER GmbH

Der Direktor des Nachwuchsleistungszentrums von Fortuna Düsseldorf, Frank Schäfer, wird auf eigenen Wunsch die Zusammenarbeit mit der Fortuna nicht fortführen. Damit scheidet der 59-Jährige am 28. Februar 2023 aus seinem Amt aus. Schäfer leitete ab dem November 2019 das Nachwuchsleistungszentrum der Rheinländer.

Klaus Allofs, Vorstand Sport & Kommunikation: „Der Wunsch von Frank Schaefer, die Fortuna zu verlassen, kam überraschend. Wir bedauern die Entscheidung sehr, müssen diese aber respektieren. Wir hätten gerne mit Frank weitergearbeitet, denn er hat in seinen über sechs Jahren bei der Fortuna hervorragende Arbeit geleistet und unser NLZ sowohl sportlich als auch strukturell auf eine ganz neue Ebene gehoben. Er hat es trotz geringer Mittel und großer Konkurrenz geschafft, dass unsere NLZ-Teams in den höchsten Spielklassen vertreten sind und die Durchlässigkeit zu den Profis sehr beachtlich ist. Das muss weiter der Weg der Fortuna sein. Daher werden wir mit ihm gemeinsam einen bestmöglichen Übergang schaffen und einen geeigneten Nachfolger für die Fortuna finden.“

„Ich habe mehr als sechs Jahre eine sehr schöne, aber gerade auch in dieser Position sehr intensive Zeit erlebt. Der Verein ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Deshalb habe ich auch sehr mit dieser Entscheidung gerungen. Dennoch glaube ich fest daran, dass alles im Leben seine Zeit hat, und bin zu der persönlichen Entscheidung gekommen, diese Aufgabe zum 1. März zu beenden und den Verein zu verlassen. Gemeinsam mit dem Club habe ich bewusst diesen Zeitpunkt gewählt, weil es sich hier um eine strategische Position handelt und der Verein somit alle Möglichkeiten hat, in einer neuen Konstellation die kommende Saison vorzubereiten.

Ich bedanke mich schon jetzt bei ganz vielen Menschen für die großartige Unterstützung, insbesondere aber bei meiner Abteilung, in der fantastische Mitarbeiter am Werk sind. Ich habe noch keine Vorstellung davon, was danach kommt. Ich möchte mich jetzt zunächst einmal nur darauf konzentrieren, bis zum letzten Tag alles zu geben und den Verein beim Übergang bestmöglich zu unterstützen“, äußerte sich der scheidende Direktor.

(red)