Fortuna Düsseldorf: Der erster Tag im Trainingslager in Marbella

Fortuna im Trainingslager : Fortuna importiert eigenes Fleisch nach Spanien

Spanien hat Fortunas Fußballer mit strahlendem Sonnenschein und 15 Grad Celsius begrüßt. Der Rückenwind, den die Fortuna durch die letzten drei Spiele der Hinrunde getragen hatte, setzte sich auch für den Start ins Trainingslager in Marbella fort.

„Wir haben Wind von hinten und werden unser Ziel schneller als geplant erreichen“, verkündete Kapitän König, der Pilot des Eurowings-Fluges. Mehr als eine kurze Begrüßung des Aufsteigers folgte über den Wolken dann aber nicht.

Angekommen am Flughafen in Malaga stürzten sich die Fortuna-Profis, unter ihnen wieder vier Torhüter – Michael Rensing, Raphael Wolf, Jannik Theißen (U 23) und Dennis Gorka (U 17) - direkt einmal aufs Gepäck. Die Besonderheit ist diesmal, dass sich darunter auch 13 Kisten Lebensmittel befanden, die die Fortuna aus Düsseldorf mitgebracht hat. Es handelt sich dabei ausschließlich um frisches Fleisch, dass der Mannschaft im Hotel in Puerto Banus besonders gut schmecken soll und darüberhinaus gesünder ist, als die „normale Hotelverpflegung“ des Vier-Sterne-Hotels. Offensichtlich hatte die Fortuna vor einem Jahr an gleicher Stelle ein paar Probleme mit dem Essen. Sascha Rösler hatte das organisiert. Zudem kommt am Wochenanfang noch ein Koch („Udo“) dazu, der am Flughafen in Düsseldorf für den „guten Geschmack“ sorgt.

Für 16 Uhr ist die erste Trainingseinheit angesetzt, ansonsten wird es außer an den Spieltagen jeweils zwei Einheiten geben, Ob zusätzlich morgens noch gelaufen wird, wollte der Trainer noch nicht verraten. Allerdings kündigte Friedhelm Funkel an, dass es nur ein, höchstens zwei Einheiten geben wird, wo ausschließlich gelaufen wird. „Die Jungs sind noch auf einem guten Fitnessstand“, sagte der Trainer angesichts der kurzen Weihnachtspause. Allerdings hatte er die Ergebnis-Auswertung des Laktattests noch nicht komplett vorliegen.

Das Trainerteam inspizierte direkt nach dem Einchecken im Hotel bereits die Platzanlage, auf der die Fortuna auch im vergangenen Jahr bereits hart für die Rückrunde gearbeitet hatte. Der Rasen auf den drei hintereinander liegenden Plätzen, wo früher eine Golfanlage war, zeigte sich damals jedenfalls in einem guten Zustand. Beste Bedingungen also, um auch dort mit Rückenwind auf den Start der Rückrunde hinzuarbeiten.

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