Was der Vorstandsboss sich vorstellen kann Fortuna sucht Unterstützer für Projekte

Fortuna will weiter professionelle Strukturen schaffen. Das Problem: Aus eigener Kraft sind viele Projekte nicht zu stemmen. Daher sucht der Klub nun Unterstützer. Doch wie weit würde der Verein Geldgebern entgegenkommen?

 Auf der Suche nach potenziellen Partnern für Fortuna: Die beiden Vorstände Thomas Röttgermann (l.) und Klaus Allofs im Gespräch.

Auf der Suche nach potenziellen Partnern für Fortuna: Die beiden Vorstände Thomas Röttgermann (l.) und Klaus Allofs im Gespräch.

Foto: Frederic Scheidemann

Es ist das eine, große Träume zu haben. Etwas völlig anderes, sich seine Wünsche auch tatsächlich zu erfüllen. Bei Fortuna geht es im professionellen Kontext darum, Projekte zu identifizieren und umzusetzen. In einigen Bereichen mangelt es tatsächlich noch immer an professionellen Strukturen. Rund um die Profimannschaft an der Arena, aber auch am Stammsitz des Vereins am Flinger Broich gibt es einen gewissen Entwicklungsstau. Gleichwohl verfügt der Zweitligist derzeit nicht über die finanziellen Mittel, um Ideen aus eigener Kraft umsetzen zu können. Fortuna plant bereits seit einigen Jahren, ein Funktionsgebäude für die Lizenzmannschaft auf dem Arena-Gelände. Für dieses Vorhaben sucht der Klub nun nach Investoren. In einem Schreiben an die Mitglieder heißt es: „Um unseren nächsten Entwicklungsschritt als e.V. zu gehen, werden wir versuchen, bei einzelnen konkreten Großprojekten starke Partner für uns zu gewinnen. Die Planungen hierfür laufen seit knapp zwei Jahren. Es liegen bereits eine Machbarkeitsstudie und Architektenentwürfe vor. Jedoch ist ein solches Gebäude für uns ohne externe Unterstützung nicht bezahlbar – und verschulden werden wir uns nicht.“