Einzelkritik - So spielten die Fortunen

Fortuna Düsseldorf vs. Mainz : Einzelkritik - So spielten die Fortunen

Die 0:1 Niederlage von Fortuna Düsseldorf gegen Mainz ist bitter und wirft Die mannschaft wieder zurück. Wer überzeugte, wer zeigte Schwächen in der Partie.

Michael Rensing wurde in der ersten Hälfte nur einmal nach einem Freistoß gefordert. Beim 0:1 der Gäste sah er jedoch schlecht aus.Note: 3-

Jean Zimmer spielte Außenverteidiger in der Fünferkette, musste sich aber sehr auf seine Defensivaufgaben konzentrieren. Nach der Pause war er offensiv auffälliger, aber ohne großen Effekt.Note: 3-

Robin Bormuth konnte immer wieder Passwege zulaufen. Er spielte sehr aufmerksam. So holte sich der Innenverteidiger dann auch die Gelbe Karte ab, als er überlaufen wurde und sonst einen Gegentreffer riskiert hätte.Note: 4+

Adam Bodzek spielte seine Routine zentral in der Fünferkette aus. Mal wieder zeigte er sich als unbequemer Gegenspieler, der robust, aber fast immer fair zur Sache ging.Note: 3+

Marcin Kaminski zeigte sich gewohnt solide und ergänzte sich mit Bodzek im Deckungsverbund sehr gut. Nur wenn es hektisch wird, verliert er ein wenig die Übersicht. Insgesamt machte er nicht mehr als er muss — oder sich in manchen Situationen zutraut.Note: 3-

Niko Gießelmann hielt sich auch zurück, was die Vorwärtsbewegung anging. Seine Aktionen waren aber immer kontrolliert. In der Rückwärtsbewegung agierte er ohne große Fehler. Note: 3

Matthias Zimmermann bewies eine starke Raumaufteilung. Auch im Zweikampfverhalten überzeugte er. Seine Vielseitigkeit ist ein wichtiger Trumpf für Trainer Friedhelm Funkel.Note: 3+

Kevin Stöger hat sein Aufgabengebiet endlich gefunden. Als Ballverteiler wurde er gesucht und erledigte den Job sehr gut, auch wenn noch nicht alle Bälle den Mitspieler erreichten. Überragend sein Laufpensum, zudem eroberte er im Mittelfeld viele Bälle.Note: 2

Oliver Fink war das Verbindungsglied zwischen Defensive und Offensive. Er hatte Pech, dass sein gut gezielter und harter Distanzschuss noch abgefälscht wurde. Trotz großem Laufpensum merkt man, dass der Kapitän noch nicht wieder der Alte ist.Note: 3+

Dodi Lukebakio war erneut glänzend aufgelegt. Er versuchte viel, zeigte einige Kabinettstückchen. Hatte teilweise aber Schwierigkeiten nach einem schönen Trick den Ball dann auch an den Mitspieler zu bringen. Er wollte hin und wieder eindeutig zu viel.Note: 3

Rouwen Hennigs versuchte jede Situation zu nutzen, um den Ball entweder aufs Tor zu schießen oder auf Lukebakio zu spielen, was beides allerdings zu selten gelang.Note: 3+
Benito Raman konnte dem Spiel keine Wendung mehr geben, obwohl er auf dem Flügel viel unterwegs war.Note: 3-

Schiedsrichter Gräfe ist bekannt dafür, dass Spiel an einer langen Leine zu führen. Das gelang ihm. Der Unparteiische machte keine Fehler in einer überaus fairen Bundesliga-Begegnung.Note: 2

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