Düsseldorf muss für Pyro-Einsatz seiner Fans 23.000 Euro zahlen

Bengalos: Düsseldorf muss für Pyro-Einsatz seiner Fans 23.000 Euro zahlen

Fortuna Düsseldorf muss für das Abbrennen von Pyrotechnik durch seine Fans beim DFB-Pokal-Spiel in Ulm eine Strafe zahlen.

Wegen des unerlaubten Einsatzes von Pyrotechnik seiner Fans muss der Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf eine Geldstrafe von 23 000 Euro zahlen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes ahndete mit dem Urteil vom Montag die Vorfälle beim Zweitrundenspiel im DFB-Pokal beim Viertligisten SSV Ulm, als Fortuna-Anhänger insgesamt 23 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt hatten.

Vertreter von SPD- und unionsgeführten Bundesländern haben sich nach erst vor ein paar Tagen in Magdeburg darauf verständigt, ein schärferes Vorgehen gegen das Zünden von Bengalos und Böllern zu prüfen.

Derzeit gilt das Zünden von Bengalos und Böllern als Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld belegt. Hier könnten härtere Bußgelder fällig werden – auch eine Einstufung als Straftat soll geprüft werden.

(dpa)
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