Ducksch und Co. spielen bei der Fortuna derzeit keine Rolle

Fortuna Düsseldorf : Ducksch und Co. spielen bei der Fortuna derzeit keine Rolle

Die Fortuna setzte zuletzt nur auf Lukebakio und Hennings. Die übrigen vier Offensiven sind hinten dran. Gut möglich, dass in der Rückrunde nicht mehr alle da sind.

Obwohl die Ergebnisse in den vergangenen beiden Spielen nicht die gewünschten waren, zeigte sich Friedhelm Funkel mit den Profis von Fortuna Düsseldorf nicht unzufrieden.

„Über weite Strecken haben es die Jungs ordentlich gemacht“, sagte der Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten nach den Begegnungen mit Mainz (0:1) und in Bremen (1:3). Und weil das aus Sicht des 65-Jährigen so ist, sind auch für das Heimspiel am Samstag gegen Freiburg keine gravierenden Veränderungen zu erwarten, wenn es um den 18er-Kader geht — es sei denn, Mittelfeldspieler Marcel Sobottka kehrt nach seinen Knieproblemen zurück.

Dabei stellt sich gerade in der Offensive die Frage, warum die Fortuna zuletzt nur noch auf Dodi Lukebakio sowie Rouwen Hennings setzte. Die übrigen Angreifer sind derzeit hinten dran. Beispiel Marvin Ducksch: Der 24-Jährige — mit rund zwei Millionen Euro Ablösesumme immerhin der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte — gehörte in den jügnsten vier Partien nicht mal mehr zum Kader. In der Bundesliga ist er noch ohne Tor. „Wenn Sie mich nach Marvin Ducksch fragen, könnten Sie genau so gut nach Kenan Karaman fragen“, sagte Funkel nach dem Bremen-Spiel.

Kujovic und Nielsen sind noch ohne Bundesliga-Minute

Der türkische Angreifer Karaman, ebenfalls noch ohne Tor für Fortuna, musste im 18er-Kader zuletzt für Kaan Ayhan weichen, kommt bisher auf sieben Einsätze. Aber: Karaman hat noch nie länger als 24 Minuten auf dem Feld gestanden. Während er aber zumindest die eine oder andere Bewährungschance erhielt, scheinen Emir Kujovic und Havard Nielsen keine Optionen für Funkel zu sein. Sowohl der Schwede als auch der Norweger sind in der Bundesliga ohne jede Minute Einsatzzeit.

Einen ganz anderen Stand hatte bisher Benito Raman. Dem 24 Jahre alten Belgier gelangen in elf Spielen drei Tore. Doch der schnelle Außenstürmer stand seit Ende Oktober nicht mehr in der Startformation. Bei Raman dürften die nächsten Chancen — auch von Beginn an zu spielen — nur eine Frage der Zeit sein.

Die übrigen Offensiven haben bei Funkel aber derzeit keine Chance. Und ob die Aussichten des Quartetts Ducksch, Karaman, Kujovic und Nielsen im Winter besser werden, darf bezweifelt werden. Der neu verpflichtete Sportvorstand Lutz Pfannenstiel wird sich nach Verstärkungen im Angriff umschauen. Gut möglich, dass der eine oder andere Stürmer über einen Wechsel nachdenken wird.

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