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Bayern München gegen Fortuna Düsseldorf - So war das Spiel

Fortuna Düsseldorf : Fortuna erkämpft sich ein 3:3 in München

Nach einem bravurösen Auftritt von Fortuna Düsseldorf in München holt der krasse Außenseiter ein nicht mal unverdientes 3:3.

Niklas Süle und Thomas Müller (2) hatten die Tore für den Favoriten erzielt. Dodi Lukebakio traf traf dreimal für die Fortuna und sorgte mit der vorletzten Szene des Spiels für die Sensation.

Diesmal hat Friedhelm Funkel fast alle Offensiven zunächst auf der Bank gelassen. Fünf Stürmer saßen dort – weder Rouwen Hennings, Marvin Ducksch, Kenan Karaman noch Benito Raman durften bei den Bayern von Anfang an ran. Die Aufstellung war also die gleiche wie gegen Hertha, mit der Ausnahme, dass Oliver Fink für Hennings in der Startelf stand.

Die Fortuna begann mit viel Schwung. Dodi Lukebakio und Takashi Usami hatten die ersten Schüsse aufs Tor in diesem Spiel. Manuel Neuer musste da schon sehr gut aufpassen, war aber zur Stelle. Die Bayern hatten hingegen Probleme, gegen die dicht gestaffelte Defensive der Fortunen in die Spitze zu spielen. Erst der „Hammer“ von Jerome Boateng (14. Minute) ließ die Bayern-Fans erstmals den Atem anhalten. Der Ball strich knapp links am Tor der Gäste vorbei. Und drei Minuten später war es dann im Anschluss an eine Ecke geschehen. Niklas Süle verwertete einen von Lukebakio zu kurz abgewehrten Klärungsversuch mit einem trockenen Flachschuss zum 1:0. Erneut drei Minuten später hieß es bereits 2:0. Niko Gießelmann hatte Thomas Müller laufen lassen, Matthias Zimmermann das Abseits aufgehoben und Michael Rensing sah nicht besonders gut dabei aus.

Es war also genau das passiert, was Fortuna unbedingt vermeiden wollte. Die Mannschaft versuchte ruhig zu bleiben, doch die beiden Treffer hatten Wirkung gezeigt. Bis (fast) zur Pause erspielte sich das Funkel-Team keinen Torschuss mehr und musste hinten aufpassen, nicht noch einen weiteren Treffer zu kassieren. Doch dann kam doch noch der überraschende Anschlusstreffer. Lukebakio traf nach Vorarbeit von Jean Zimmer (im Liegen an Boateng vorbei) den Ball auf den Belgier spielen konnte.

In der Pause hat es Probleme im Fortuna-Block gegeben. Fortuna-Fans waren über ein Drehkreuz gesprungen und haben dabei offensichtlich einen Ordner verletzt. Die Polizei kam in den Block und agierte mit Pfefferspray, wie ein Sprecher der Fortuna berichtete. Dabei habe es weitere Leichtverletzte gegeben.

Auf dem Platz passierte in den ersten 10 Minuten nach dem Wechsel wenig. Dann schlug das Duo Robert Lewandowski und Thomas Müller zu. Der Pole legte mit der Hacke vor, Müller traf zum 3:1 ins lange Eck (58.). Fortuna wirkte nicht geschockt, spielte besser mit als vor der Pause. Und hatte dann auch die nächste große Möglichkeit. Nach Vorarbeit von Niko Gießelmann köpfte Fink aus fünf Metern knapp am Tor vorbei. Die Fortuna blieb dran, und plötzlich kamen die Bayern auch ins Schwimmen und hatten läuferisch nicht mehr so viel zuzusetzen. Dann kam eine umstrittene Szene. Kevin Stöger schickte Lukebakio. Fortunas schneller Stürmer erzielte das 2:3 und wurde dann aber zurückgepfiffen,m weil der Linienrichter ganz spät noch Fahne gehoben hatte. Die kurze Enttäuschung bei den Fortunen schlug wenig später, nach dem Videobeweis in Freude um. Denn Schiedsrichter Jablonski gab das Tor. Die Fans feuerten die Mannschaft wirklich großartig an und trieben ihre Mannschaft nach vorne, um noch den Ausgleich zu erzielen. Die Bayern versuchten die „Blamage“ aus ihrer Sicht mit Ball in den eigenen Reihen Halten zu verhindern – und hatten damit keinen Erfolg. Denn erneut schlug Lukebakio zu. Nach einem langen Pass erzielte erneut Lukebakio das 3:3. Dioe Fortunen ware n fast zu müde, um diesen Erfolg zu feiern.