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Spekulation um Lewandowski - Debatten über Nachfolge laufen

FC Bayern München : Spekulation um Lewandowski - Debatten über Nachfolge laufen

Präsident Herbert Hainer schließt einen Wechsel von Robert Lewandowski in diesem Sommer aus. Doch was wäre, wenn die Bayern doch schon für die neue Saison einen Nachfolger bräuchten?

Der Wirbel um die Zukunft von Weltfußballer Robert Lewandowski überlagert die finale Etappe der Münchner Meisterfeierlichkeiten.

Nach dem heutigen Spiel (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg fliegt der FC Bayern heim und feiert zunächst in interner Runde sein zehntes nationales Championat nacheinander. Am Sonntag präsentieren sich die Bayern-Stars um Lewandowski wie zuletzt vor drei Jahren wieder tausenden Fans in Rot und Weiß auf dem Marienplatz.

„Ich hoffe natürlich, dass viel los ist, weil damit steht und fällt die ganze Sause“, sagte Vize-Kapitän Thomas Müller. „Wenn wir unsere Tracht anziehen und am Rathausbalkon sind, und der Marienplatz wäre leer, wäre es nicht so gut.“

Auch die Anhänger sind gespannt, wie sich die Personalie um ihren Super-Torjäger entwickelt. Lewandowskis Vertrag läuft zwar noch bis zum 30. Juni 2023, Präsident Herbert Hainer schloss einen Wechsel in diesem Sommer aus. Doch trotzdem wird schon jetzt über mögliche Nachfolger diskutiert. Die spektakulärste Variante mit Erling Haaland von Borussia Dortmund ist nach dessen feststehendem Wechsel zu Manchester City vom Tisch.

Sadio Mané (30/FC Liverpool)

Der Marktwert des einst von Salzburg auf die Insel gewechselten Senegalesen wird auf 80 Millionen Euro taxiert. Sein Vertrag in Liverpool läuft im kommenden Sommer aus. Er gilt als Topkandidat.

Sébastien Haller (27/Ajax Amsterdam)

Der frühere Frankfurter traf in der fast abgelaufenen Champions-League-Saison elfmal. Sein Noch-Ajax-Teamkollege Noussair Mazraoui kommt zur neuen Saison voraussichtlich zu den Bayern. Haller kennt die Bundesliga, was sicherlich ein Vorteil wäre.

Darwin Nuñez (22/Benfica Lissabon)

Der Stürmer aus Uruguay blickt auf eine starke Saison in Portugal zurück. 34 Tore in 41 Pflichtspielen weckten Interesse bei zahlreichen Clubs in Europa. Sein Marktwert wird auf 40 Millionen Euro taxiert.

Patrik Schick (26/Bayer Leverkusen)

Der Tscheche, der 2021 mit seinem EM-Traumtor aus rund 50 Metern für Aufsehen sorgte, spielte eine starke Saison bei Leverkusen. Mit 24 Toren ist er die Nummer zwei der Torschützenliste hinter Lewandowski (34 Treffer).

Sasa Kalajdzic (24/VfB Stuttgart)

Der hoch gewachsene Österreicher traf zuletzt beim 2:2 gegen die Bayern. Sein Vertrag läuft in einem Jahr aus, er wäre nicht die teuerste Lösung im Vergleich zu anderen Namen. Im Gespräch sind 25 Millionen Euro Ablöse.

Timo Werner (26/FC Chelsea)

Der Nationalstürmer wechselte vor zwei Jahren aus Leipzig für über 50 Millionen auf die Insel. Er war in der Vergangenheit schon in München im Gespräch. Seinerzeit entschieden sich die Bosse gegen eine Verpflichtung.

André Silva (26/RB Leipzig)

Nach starken Vorstellungen bei Eintracht Frankfurt kommt der Portugiese auch in Leipzig besser in Schwung. Von den Sachsen kamen zuletzt schon Trainer Julian Nagelsmann, Abwehrspieler Dayot Upamecano und Mittelfeldakteur Marcel Sabitzer.

Romelu Lukaku (29/FC Chelsea)

Der Belgier, der 2021 für 113 Millionen Euro von Inter Mailand zu den Londonern wechselte, wäre eine große Variante. Allerdings auch (zu) kostspielig.

Christopher Nkunku (24/RB Leipzig)

Über die Zukunft des Franzosen wird viel spekuliert. Seine Vertragsverlängerung in Leipzig ist an eine sportliche Bedingung geknüpft. Der Nationalspieler wird seinen bis 30. Juni 2024 laufenden Vertrag nur vorzeitig um ein Jahr verlängern, wenn Leipzig sich für die Champions League qualifiziert.

© dpa-infocom, dpa:220513-99-279151/3

(dpa)