1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

Manager Heldt: Schalke hat Interesse an Schweizer Inler

Manager Heldt: Schalke hat Interesse an Schweizer Inler

Gelsenkirchen (dpa) - Bundesligist FC Schalke 04 will auf dem Fußball-Transfermarkt noch einmal aktiv werden. Manager Horst Heldt bestätigte am Donnerstag in Gelsenkirchen, dass sich der Europa-League-Starter mit dem Schweizer Nationalspieler Gökhan Inler beschäftigt.

„Diese Personalie steht aber nicht kurz vor dem Abschluss“, sagte Heldt. Der 31 Jahre alte Inler ist seit 2007 in der italienischen Serie A aktiv. Für Udinese Calcio und zuletzt für den SSC Neapel absolvierte er insgesamt 259 Einsätze mit 15 Toren.

Bei der WM 2014 in Brasilien gehörte er zum Schweizer Aufgebot des damaligen Nationaltrainers Ottmar Hitzfeld. Beim SSC Neapel hat Inler noch einen Vertrag bis 2016. Als mögliche Ablösesumme sind fünf bis sechs Millionen Euro im Gespräch.

Nach dem an vertraglichen Details gescheiterten Transfer des im Mai von den Schalkern freigestellten Kevin-Prince Boateng zu Sporting Lissabon äußerte sich Heldt zuversichtlich, den Spieler doch noch zu einem anderen Verein vermitteln zu können. „Wir haben noch genügend Zeit, um das umzusetzen, was wir umsetzen wollen“, meinte Heldt. Er bleibe optimistisch, eine Lösung finden zu können. Eine Unterredung mit Boatengs Management stehe in den kommenden Tagen bevor.

Der neue Schalke-Coach André Breitenreiter sagte zu der Personalie Inler, dies sei eine von mehreren Optionen, die man zuletzt auf Schalke diskutiert habe. Mit Inler habe er noch nicht gesprochen. Breitenreiter ließ aber erkennen, dass er den Schweizer gern in seinem Kader hätte.

Für den ehemaligen Paderborn-Coach Breitenreiter und sein Team steht am Samstag (15.30 Uhr) mit dem Pokalspiel beim Zweitligisten MSV Duisburg das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf dem Programm. Breitenreiter warnte seine Mannschaft vor dem Gegner, obwohl Zweitliga-Rückkehrer Duisburg die ersten beiden Ligaspiele gegen Kaiserslautern und in Bochum verlor. „Sie werden versuchen, die Sensation zu schaffen“, meinte Breitenreiter. Schalke müsse Vollgas geben, um das Ziel der Zweitrunden-Qualifikation zu erreichen.