Götze auch bei Favre abgemeldet

Götze auch bei Favre abgemeldet

Dortmunds neuer Trainer lapidar: „So ist das“.

Hannover. Trotz als Frustbewältigung: Als Reaktion auf seine Rolle als Bankdrücker bei Borussia Dortmund hatte Mario Götze reichlich Symbolik für seine Fans parat. 8,7 Millionen Follower im sozialen Netzwerk Instagram konnten am Wochenende sehen, dass es für den einstigen Fußball-Liebling der Nation nun nur noch bergauf gehen soll. Zurück in Dortmund nach dem 0:0 des BVB bei Hannover 96 sprintete Götze Treppen hinauf und verbreitete die Bilder im Netz.

Der Siegtorschütze des WM-Endspiels von 2014 saß zum zweiten Mal im zweiten Bundesligaspiel unter dem neuen Dortmunder Trainer Lucien Favre 90 Minuten nur auf der Bank. Dabei schien das biedere Spiel der Westfalen geradezu nach einem Kreativspieler zu schreien. Doch Favre verzichtete sogar auf die Möglichkeit einer dritten Einwechslung.

Was der Trainer zu Götzes Situation zu sagen hatte, müsste den Offensivspieler zutiefst beunruhigen. Im Prinzip lässt sich das auf Favres lapidare Formel „c’est comme ça“ reduzieren. „So ist das.“ Er schien fast Unverständnis für die Fragen nach Götzes Stellenwert zu haben. „Wir haben viele Spieler im Mittelfeld. Sehr, sehr viele Spieler“, begründete Favre seine Maßnahme. Unausgesprochen stand im Raum, dass diese Spieler alle vor Götze stehen. „Das ist so. Er war auf der Bank und ist nicht gekommen. Man wird sehen, was in Zukunft ist“, meinte Favre. dpa

Mehr von Westdeutsche Zeitung