Meinung: 1. FC Köln macht mit Ruthenbeck weiter - Eine richtige Entscheidung

Meinung: 1. FC Köln macht mit Ruthenbeck weiter - Eine richtige Entscheidung

Die Entscheidung in Köln ist sinnvoll: Jetzt einen etablierten Trainer zu verpflichten, der zu 95-prozentiger Sicherheit in den Abstieg hineincoachen würde, wäre mindestens sinnlos. Für den Neuaufbau in der zweiten Liga, wie ihn einst auch Peter Stöger vorangetrieben hatte, wäre dieser neue Mann sofort verbrannt.

Für Ruthenbeck kann man aber auch aus der positiven Richtung argumentieren: Der Kölner hat seine Chance ziemlich konsequent genutzt, weil er System, Positionen und Spieler verändert hat.

Nur mit dieser inhaltlichen Veränderung hatte Ruthenbeck überhaupt eine Chance, länger arbeiten zu dürfen. Das hat er schnell begriffen - und dem FC auch mit Nachwuchsspielern und bislang verbrämten Schmadtke-Einkäufen ein Stück Perspektive und Hoffnung aufgezeigt. Armin Veh hat erkannt: Mit Ruthenbeck hat Köln kaum weniger Chancen als ohne ihn, die Klasse zu halten. Und für den Sommer ist der Weg für eine Neubewertung frei. Dann womöglich mit einem Kader, in dem manches Talent seinen Wert erstaunlich anheben hat können.

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