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Vorst: Reiter und Amazonen am Neuenhaushof

Vorst: Reiter und Amazonen am Neuenhaushof

Reitsport: Beim Turnier des RV Vorst gewann Jana Freud aus Kevelaer die Pferdeprüfung.

Vorst. Für die junge Springreiterin Michelle Manns vom Reit- und Fahrverein "Hubertus" Anrath-Neersen sprang diesmal bei der E-Springprüfung beim Turnier des Reitervereins Vorst kein Platz auf dem Treppchen heraus. Ihr Pferd schlug auf dem Parcour die falsche Richtung ein. Von den Beiden ist künftig dennoch einiges zu erwarten.

Es war bei guten äußeren Bedingungen eine Menge los am Neuenhaushof. Denn im Dressur-Viereck und auf dem Springreiter-Parcour standen an zwei Tagen nicht weniger als 20 verschiedene Prüfungen an. Sie hatte dabei mit ihrer Pressewartin Iris Schumacher die meiste Arbeit: die langjährige Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Gisela Peters. Die 56-jährige Bankangestellte, die immer noch Pferde züchtet und deren große Leidenschaft schon als Kind der Pferdesport war, saß an der Meldestelle, nahm die annähernd 100 Starts entgegen.

"Das nächste Mal klappt es wieder besser", mussten die Eltern ihre Kinder das eine oder andere Mal trösten, wenn es nicht so geklappt hatte. Für die 13-jährige Isabel Petzold vom Vorster Reiterverein gab es hingegen nur Glückwünsche. Sie hatte gerade mit ihrem "Dior" eine Dressurprüfung der Klasse E gewonnen, ihre Vereinskameradin Anna Rempt belegte in der A-Dressur einen guten zweiten Platz.

Schon eine Stufe weiter sind die Vorster Dressurreiterinnen Johanne Pauline von Danwitz (14) und Anna Christina Abelen (13). "Johanne will an den nächsten Deutschen Junioren-Meisterschaften teilnehmen, und Anna hat sich für das Bundes-Championat am ersten September-Wochenende in Warendorf qualifiziert", erläutert die Jugendwartin des Vorster Reitervereins, die 33-jährige Nadine Wons.

Die bekannteste Amazone war diesmal Jana Freud aus Kevelaer, die schon bei Bundes-Championaten erfolgreich war, und in Vorst auch mit "Las Vegas" die Reitpferdeprüfung gewann.

Am späten Nachmittag gingen die höchsten Prüfungen zu Ende. "Wichtig ist aber erst einmal, die jungen Reiter den Spaß an ihrem Sport zu vermitteln", erklärt Parcourchef Olaf Enger (36), warum die Höhe der Hindernisse bei den unteren Springreiterprüfungen nicht das wichtigste Kriterium sind. Mit 85 Zentimetern waren die Hindernisse bei den E-Prüfungen auch nicht sehr hoch. Beim M-Springen waren es hingegen schon 1,25 Meter.