Keine Anfrage für Vasiliadis - Schlägt Gladbach bei Gregoritsch zu?

Borussia Mönchengladbach : Keine Anfrage für Vasiliadis - Schlägt Gladbach bei wechselwilligem Gregoritsch zu?

Ein Wechsel von Sebastian Vasiliadis zu Gladbach hat sich bisher nicht konkretisiert. Während Michael Gregoritsch ein Kandidat bleibt, wird ein spanisches Talent wohl einen anderen Weg gehen.

Nach dem Verkauf von Michaël Cuisance zum FC Bayern und der Verletzung von Jonas Hofmann könnte Borussia Mönchengladbach nochmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Im Raum für eine Verstärkung im zentralen offensiven Mittelfeld stehen die Namen Sebastian Vasiliadis (Paderborn) und Michael Gregoritsch (Augsburg).

Beim Erstgenannten scheint es jedoch zurzeit noch keinen Vorstoß von den Gladbachern zu geben. Wie Geschäftsführer Martin Przondziono zu dem Paderborner Leistungsträger im „Kicker“ klarstellt, gibt es bisher nichts Konkretes und erst recht nichts Offizielles von Gladbacher Seite. Bliebe also noch Gregoritsch, der schien in letzter Zeit nicht abgeneigt, Augsburg noch in diesem Sommer zu verlassen. Nach der herben Niederlage gegen Dortmund vermied der 25-Jährige ein Treuebekenntnis zum FCA und verwies auf seinen laufenden Vertrag, alles andere sei für ihn „kein zwingendes Thema“ sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Sätze, die Spieler häufig mal sagen, während im Hintergrund schon die Verhandlungen über einen Transfer laufen.

Fakt ist, dass Gregoritsch in Augsburg noch einen Vertrag bis 2022 hat und der FCA im Falle eines Wechsels für ihn eine stattliche Ablösesumme kassieren möchte. Sportdirektor Stefan Reuter soll laut Medienberichten 13 Millionen Euro fordern. Werder Bremen, das sich auch für den Offensivmann interessieren, kann dieses Geld wohl nicht aufbringen. Borussia Mönchengladbach könnte es nach dem Verkauf von Cuisance schon.

Während sich die Gladbacher mit Gregoritsch einen torgefährlichen Offensiv-Allrounder ins Boot holen würden, ist ein weiterer anderer Name wohl kein Thema mehr. Die Borussia soll über eine Ausleihe von Oriol Busquets vom FC Barcelona nachgedacht haben. Der zentrale Mittelfeldspieler wechselt aber höchstwahrscheinlich in die niederländische Eredivisie, das berichtet der spanische Radiosender „RAC1“. Twente Enschede soll gute Chancen haben, sich die Dienste des Talents zu sichern, aber auch der FC Utrecht, der eine offizielle Kooperation mit Barcelona hat, gilt noch als Kandidat.

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