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Handball: Lobberich unterliegt Ligaprimus

Handball: Lobberich unterliegt Ligaprimus

Ohne Abwehrchef Julian van Kessel hat die Abwehr gegen Treudeutsch Lank zu viele Löcher. TV Vorst gewinnt knapp.

Lobberich. Der TV Lobberich hat das Spitzenspiel des fünften Spieltages der Handball-Verbandsliga vor eigenem Publikum gegen Tabellenführer Treudeutsch Lank mit 31:33 (12:14) verloren. Ohne den beruflich verhinderten Abwehrchef Julian van Kessel bekamen die Lobbericher Lanks Torjäger Sebastian Platen, der allein zwölfmal traf, einfach nicht in den Griff.

Außerdem erwischte Treudeutsch-Angreifer Christian Schochtert einen Glanztag. Von der Linksaußenposition stieß der Ex-Oppumer immer wieder über die Mitte in das Herz der Lobbericher Abwehr und verwandelte sechsmal eiskalt.

"Ich bin voll des Lobes über meine Mannschaft, die taktisch alles richtig gemacht hat. Das war von der ersten bis zur letzten Minute eine überzeugende Leistung. Die Abwehr hat sehr gut zugepackt, und Tony Leygraf darüber hinaus noch fünf Siebenmeter”, sagte Lanks Trainer Jürgen Hampel.

"Die Niederlage ist für uns kein Beinbruch. Wir wussten, dass Lank eine unbequeme Mannschaft stellt. Der Sieg von Lank geht in Ordnung. Solche Spiele kann man verlieren”, sagte Lobberichs Trainer Manfred Wählen.

In einem überaus hart geführten Verbandsligaduell siegte der TV Vorst beim TV Schwafheim mit 27:25 (10:10) und holte dank einer großartigen kämpferischen Leistung zwei Punkte. Vorst hält mit nur einer Niederlage Anschluss an den ungeschlagenen Tabellenführer aus Lank.

"Der Sieg geht in Ordnung, doch ich bin richtig über die harte Gangart der Schwafheimer verärgert. Die Schiedsrichter haben daran großen Anteil. Auf der anderen Seite war unser Angriffsspiel eine einzige Katastrophe. Wir hätten 40 Tore machen müssen.

Eine Topleistung hat Spielmacher Lukas Schuffelen abgeliefert, obwohl er so hartnäckig bekämpft wurde”, sagte Vorsts Trainer Eckart Schuster. Nach dem Ausgleich zum 19:19 bekam Vorst das Spiel in die Hand und gab die Führung nicht mehr ab.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte Verbandsligist TSV Kaldenkirchen mit dem 32:24 (18:13)-Erfolg beim Titelfavoriten Hülser SV. Das Team von Trainer Werner Konrads war dem Gegner in allen Belangen überlegen und entführte verdient zwei Punkte.

Nach vier Niederlagen in Folge feierte die Turnerschaft St. Tönis beim Abstiegskandidaten HSG Jahn/SC West II einen 29:25 (14:11)-Erfolg. "Der erste Sieg war ganz wichtig. Wir haben zwei Punkte auf die wir aufbauen können”, sagte der St. Töniser Trainer Ron Andrae zufrieden.