Borussia Mönchengladbach: Gladbach gegen Mainz - Die Spieler in der Einzelkritik

Borussia Mönchengladbach : Gladbach gegen Mainz - Die Spieler in der Einzelkritik

Borussia Mönchengladbach konnte dank Vestergaard am Samstag gegen Mainz noch einen Punkt retten. Die Spieler in der Einzelkritik.

<

p class="text">

Yann Sommer: Borussias Schlussmann sieht beim 0:1 schlecht aus, als er im Fünfmeterraum nicht richtig hochspringen kann und das Luftduell gegen Diallo verliert. Hat zu Beginn noch einen schwaches Abspiel drin, ansonsten aber ohne Aussetzer, verhindert mit einigen Paraden und dem Glück des Tüchtigen eine mögliche Heimpleite, Note: 4-

Tony Jantschke: Liefert wie seine Kollegen einen schwachen ersten Durchgang ab, muss in der Halbzeit aus taktischen Gründen in der Kabine bleiben. Note: 5

Ab 46. Spielminute Christoph Kramer: Der Mittefeldspieler kehrt nach einer Muskelverletzung zurück in die Fohlen-Elf, mit ihm kommt merklich mehr Struktur ins Gladbacher Mittelfeld, ordentliche Leistung. Note: 3-

Nico Elvedi: Der Schweizer kommt zuerst im Abwehrzentrum zum Einsatz, agiert später als rechter Verteidiger, rettet stark nach einem verunglücktem Cuisance-Ball, kann seine Leistung steigern, bester Zweikämpfer Borussias (87 Prozent). Note: 3

Jannik Vestergaard:
Einer der wenigen Borussen-Profis, die den Status Normalform erreichen, räumt in der Defensive kompromisslos ab und bügelt Fehler der Kollegen aus, köpft vorne zum 1:1 ein. Note: 2-

Oscar Wendt: Hat erneut in wichtigen Zweikämpfen mehrfach das Nachsehen, offenbart erneut Schwächen im Defensivspiel, im Umschaltspiel geht beim Schweden ebenfalls wenig zusammen. Note: 5

Matthias Ginter: Der Nationalspieler beginnt wie zuvor in Hoffenheim im Mittelfeld, liefert dort eine schwache Vorstellung ab, rückt nach der Pause in die Innenverteidigung — fortan läuft es besser für den 23-Jährigen. Note: 4

Denis Zakaria: Ein gebrauchter Tag für den jungen Schweizer. Er hat zu viele Fehler in seinen Aktionen, das Timing im Zweikampf passt wiederholt auch nicht, muss vorzeitig runter. Note: 4-

Ab 59. Spielminute Michael Cuisance: Sein verunglückter Grätschen-Pass lädt Mainz zum Konter ein, verursacht den Freistoß vor Brosinskis Lattenknaller, dem jungen Franzosen scheinen Schwung und Unbekümmertheit etwas abhanden gekommen zu sein. Note: 4-

Thorgan Hazard: Beginnt auf dem Flügel, kann Zentner per Heber nicht überwinden, wirkt wiederholt zu verspielt in seinen Aktionen, bringt aber die Ecke vor dem 1:1 durch Vestergaard präzise und scharf hinein. Note: 4

Vincenzo Grifo: Wieder in der Startelf, ist aber zunächst nicht zu sehen, seine Aktionen wirken zeitweise behäbig. Nach dem Wechsel zieht der Einkauf aus Freiburg aber auf, guter Pass auf Raffael, der das Zuspiel nicht vewerten kann. Später saust sein raffinierter Schuss knapp am Pfosten vorbei. Note: 4

Lars Stind: Dem Nationalspieler gelingt wenig, er tut sich von Beginn an schwer und hat Dusel, dass sein Kontakt im eigenen Strafraum mit Gbamin nicht mit Elfmeter bestraft wird, kommt über die gesamte Partie gesehen nicht in eine gefährliche Abschlusssituation. Note: 5+

Raffael: Der Brasilianer kehrt in die Startelf zurück, ist jedoch weiterhin von seiner Top-Form ein gehöriges Stück entfernt. Seinen Schuss klatscht Zentner ab, vergibt nach Grifo-Pass freistehend das mögliche 1:1. Note: 5+

Ab 77. Spieminute Patrick Herrmann: Der Flügelspieler wird wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung zunächst mal von den Mainzern abgeräumt, kann dann in der Offensive keine auffällige Szene mehr kreieren, hilft mehrfach in der Defensive mit aus. Note: Ohne Wertung.

Mehr von Westdeutsche Zeitung