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Gladbach ersehnt das Ende des Heimfluchs

Gladbach ersehnt das Ende des Heimfluchs

Eine Not-Abwehr soll Mainz stoppen. Der Verein baut ein neues Trainingszentrum.

Mönchengladbach. Die Mission für Trainer Michael Frontzeck und seine Gladbacher Borussia liegt auf der Hand: Mit einem Heimerfolg gegen Mainz 05 soll am Samstag (15.30 Uhr) ein weiterer Schritt aus der Abstiegszone der Bundesliga gemacht und der erste Heimsieg der Saison eingefahren werden. "Die drei Punkte von Köln waren enorm wichtig, doch unsere Situation ist nach wie vor schwierig. Wir sind 17. - von da unten müssen wir so bald wie möglich weg", lautet die deutliche Ansage von Präsident Rolf Königs.

Die in dieser Spielzeit daheim noch sieglose Borussia (drei Remis, drei Niederlagen) muss nach den Ausfällen von Abwehrchef Dante und Nebenmann Roel Brouwers erneut mit einer Not-Abwehr auflaufen - und die hat bis auf den 4:0-Derby-Triumph in Köln reichlich Tore geschluckt.

Der noch im Juli zu den Amateuren abgeschobene Verteidiger Jan-Ingwer Callsen-Bracker zählt nun wieder zum Kader. "Jan bekommt nach seinen guten Leistungen in der Regionalliga eine Chance", sagt Frontzeck, der gegen Mainz nach Rotsperre mit Juan Arango planen kann. "Wir wollen mit aller Macht gewinnen", sagt Frontzeck.

Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft haben sie bei der Borussia nicht aufgegeben. Der Klub hat drei Grundstücke im Umfeld der Arena gekauft. Auf einer Fläche von siebeneinhalb Fußballfeldern sollen für 14 Millionen Euro ein Hotel, neue Trainingsplätze, Soccer-Halle, Museum und ein Rehazentrum gebaut werden. AM