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Gladbach-Debakel gegen Leverkusen erfordert ein Nachspiel

Fehlende Gerechtigkeit : Gladbach-Debakel gegen Leverkusen erfordert ein Nachspiel

Der DFB sollte darüber nachdenken Mitchel Bakker im Nachhinein zu bestrafen. Er hatte den Knöchelbruch von Gladbachs Lainer verursacht.

Eines vorweg: Bayer Leverkusen hat prima gespielt. Und es ist nur folgerichtig, dass Borussia Mönchengladbach die BayArena als klarer Verlierer verließ. Dennoch müsste diese Partie ein Nachspiel haben, wenn es erstens gerecht zugehen und wenn zweitens der Videoschiedsrichter wirklich einen Sinn haben soll.

Es geht um die Szene, die zum Elfmeter für Gladbach führte. Spätestens in der zweiten Zeitlupe wird deutlich, dass Leverkusens Verteidiger Bakker nicht den Hauch eine Chance hatte, irgendwie noch an den Ball zu kommen. Was er traf, waren die Beine des Gladbachers Lainer. Die Folge: Knöchelbruch, monatelange Krankheit.

Unabhängig davon, ob es sich juristisch hierbei auch um vorsätzliche Körperverletzung handeln kann, muss der DFB sich fragen, ob der Leverkusener im Nachhein nicht härter zu bestrafen ist als nur mit der Gelben Karte. Gerecht wäre doch nur, dass Bakker gesperrt wird, bis Lainer seinem Beruf wieder nachgehen kann. Oder?