Fußball: Überraschungen im Pokal bleiben aus

Fußball: Der 1. FC Viersen kommt weiter, 1. FC Mönchengladbach scheidet aus.

Viersen/Mönchengladbach. Der 1. FC Viersen hat souverän die zweite Runde des Fußball-Niederrheinpokals erreicht. Am Samstag setzte sich der Niederrheinligist mit 3:1 gegen den SV Wermelskirchen durch.

Über 90 Minuten dominierte die Mannschaft des neuen Trainers Frank Mitschkowski die Partie, die einzige Torchance der Gastgeber führte jedoch zur 1:0-Führung des Bezirksligisten (25.). Der vom 1. FC Mönchengladbach gekommene Fabio Ribeiro konnte egalisieren (36.). Mounir Ben Moussa drehte das Spiel dann noch vor der Pause zugunsten der Viersener (42.).

In der zweiten Hälfte vergab der FC zahlreiche Torchance, geriet jedoch nie in Gefahr. Der eingewechselte Nando Di Buduo markierte mit dem 3:1 mit dem Schlusspfiff den Endstand. Mitschkowski sieht noch Verbesserungspotential: "Spielerisch war ich nicht ganz zufrieden, vor allem haben wir im Mittelfeld zu viele leichte Ballverluste gehabt."

Bereits am Mittwoch wartet im Kreispokal Lokalrivale SC Viersen Rahser.

Der TuS Wickrath und der 1. FC Mönchengladbach hingegen sind vorzeitig aus dem Niederrheinpokal ausgeschieden. Dabei hatte der 1. FC bei der unter dem Strich verdienten 0:2-Heimniederlage gegen den TV Jahn Hiesfeld auch eine Portion Pech. Eine Stunde lang verteidigte die Elf von Emil Neunkirchen geschickt ein 0:0. Dann verlor Christian Flüggen auf glitschigem Geläuf den Halt. Bei seinem Sturz als letzter Mann kam es zum Körperkontakt mit einem Gegenspieler, den der Unparteiische als Notbremse wertete und mit der roten Karte ahndete (52.). "Der Platzverweis war der Knackpunkt im Spiel", meinte Neunkirchen, dessen Elf sich nur vier Minute später das 0:1 fing (56.). In Überzahl ließ sich Hiesfeld die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und sorgte mit dem 0:2 (65.) früh für eine Vorentscheidung.

Wacker schlug sich A-Ligist TuS Wickrath bei der 1:5 (1:2)-Niederlage gegen Turu Düsseldorf. Die Gäste hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, wussten damit aber gegen eine dichte Wickrather Deckung wenig anzufangen. Als Philipp Bachmann den Ball kurz vor dem Pausenpfiff aus 18 Metern zum 1:2-Anschluss ins leere Tor hob, keimte kurzzeitig sogar Hoffnung auf eine Überraschung auf. Doch TuRus früherer Jugend-Nationalspieler Stephan Bork stellte mit einem 18-Meter-Schuss zum 1:3 den alten Abstand wieder her (62.). Wickrath brach auch danach nicht ein und kassierte erst in der Schlussminute und Nachspielzeit zwei weitere Gegentore.

In der ersten Runde des Fußball-Kreispokals gaben sich die Landesligisten keine Blöße. Der Rheydter SV kam durch ein 2:0 bei Concordia Viersen weiter. Gegen die gute Abwehr des Kreisligisten tat sich der "Spö" lange schwer. Nachdem Zugang Dogan Topcu früh das 1:0 erzielt hatte, traf Duysal Altinli erst in der Schlussminute. Für klarere Verhältnisse sorgte Aufsteiger SV Lürrip, der VfB Hochneukirch klar mit 7:2 (2:0) besiegte. Thorsten Lippold und Dominik Dohmen trafen doppelt, Uli Harrison, Milan Lakobrija und Jens Philipp je einmal.

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