Fußball: Preussen Krefeld verkauft grüne Pixel im Internet

Neue Idee auf der Homepage von Preussen Krefeld zur Förderung der Fußballabteilung.

Krefeld. Preussen Krefeld glänzt unter den hiesigen Fußballvereinen seit Jahren mit einer der besten Homepages. Informativ, schnell und verlässlich präsentiert Webmaster Ludwig Gabelin den Verein im globalen Datennetz - auch schon, als viele das Wort Internet noch gar nicht kannten. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es um die erste Mannschaft geht oder um ein Bambini-Team.

Jetzt will Gabelin und der Vorstand mit einer neuen Idee Geld in die Kasse des Fußball-Bezirksligisten spülen. Auf der Homepage- Startseite der Fußballabteilung ist ab sofort ein großes Fußballfeld zu sehen. Hier können sich Freunde und Förderer einzelne Parzellen des virtuellen Rasens kaufen.

"Es gibt 651 Parzellen. Eine, 26 mal 26 Pixel groß, kostet bis zum Ablauf der Saison 2007/2008 knapp 30 Euro", sagt Gabelin.

Die ersten Sponsoren haben bereits angeklopft und sich ihre Fläche gesichert. "Kein Wunder. Das ist einfache Werbung. Jede Woche klicken 2500 Menschen auf die Homepage und sehen nun zu allererst das Spielfeld. Und dieses verwandelt sich langsam zu einem kleinen Kunstwerk", so Gabelin. Aber auch als Geschenk funktioniert eine solche Parzelle. "Denkbar ist, dass eine Mannschaft so ihrem Trainer zum Geburtstag gratuliert", sagt der Webmaster.

Mit dem Geld wird zum Großteil die Jugend von Preussen unterstützt. 75 Prozent wandern in die Ausbildung der jungen Kicker.

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