Meinung : Erst Teresa, dann der Uli

Einen wichtigen Elfmeter im Prager Nachthimmel verschwinden lassen, die vielversprechende Karriere eines verschnupften Trainers beenden, anderen Klubs das beste Personal wegkaufen, an der Börse zocken und vergessen, Steuern zu bezahlen: all das ist Uli Hoeneß.

Und es reicht aller Voraussicht nach auch noch, um demnächst wieder Präsident des größten, stärksten, reichsten Fußballvereins Deutschlands zu werden. Das ist zwar ungefähr so, als stiegen die Lehman Brothers beim FC St. Pauli ein. Aber sei’s drum. Mia san mia. Und danach ist es sowieso nicht mehr weit, bis zur Heiligsprechung. Heute Mutter Teresa, morgen der Hoeneß Uli.

Aber Mitglied bei Borussia Mönchengladbach? Nein, bitte nicht. Auch Resozialisierung muss Grenzen haben.