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Ernüchterung bei Gladbachs Pokal-Gegner FC Homburg

Ernüchterung bei Gladbachs Pokal-Gegner FC Homburg

Homburg in den vergangenen zwei Spielen ohne Punkt und Tor.

Mönchengladbach. Beim FC 08 Homburg ist Ernüchterung eingetreten. Die Saarländer, die am Samstag, 15.30 Uhr, im Waldstadion im DFB-Pokal (1. Runde) auf Borussia Mönchengladbach treffen, haben innerhalb von vier Tagen zwei Niederlagen in der Regionalliga Südwest einstecken müssen.

Nach dem viel beachteten 2:2-Unentschieden vor 11 500 Zuschauern zum Saisonauftakt gegen Saarbrücken folgten zwei Schlappen: 0:1 beim 1. FC Kaiserslautern II und 0:2 gegen Trier. Nichtsdestotrotz läuft der Ticket-Vorverkauf gegen Gladbach blendend.

Bis dato wurden 16 000 Karten abgesetzt. „Wir rechnen mit einem ausverkaufen Stadion“, sagt Geschäftsführer Rafael Kowollik. Etwa 17 000 Besucher sind zugelassen.

Der FC war in den 1980er Jahren zeitweise Bundesligist. Gegen Borussia hatten die Saarländer in den drei Saisons allerdings wenig auszurichten. Die Bilanz der Fohlen-Elf gegen Homburg: vier Siege, zwei Remis.

Steffen Korell, Teammanager beim VfL, spielte in der Jugend beim FC und bestritt im weiteren Verlauf seiner Karriere 130 Zweitligaspiele für den Klub. Auch Weltmeister Miroslav Klose trug einst das Homburg-Trikot.

Heute ist Lucien Favre auf den Tage genau dreieinhalb Jahre Trainer der Borussia. Damit rückt der Fußballlehrer zwei ehemaligen Erfolgstrainern auf die Pelle. Denn wenn alles planmäßig verläuft, überholt Favre, was die Verweildauer betrifft, nach der Partie Mitte Februar gegen Köln Udo Lattek und einen Monat später Bernd Krauss.

In der Liste der 19 Trainer, die Borussia seit dem Bundesligaaufstieg beschäftigte, stünden dann nur noch Hennes Weisweiler (elf Jahre) und Jupp Heynckes (acht Jahre) vor Favre. Auch ein Zeichen von Kontinuität.