Eberl verrät: Keine Ausstiegsklausel für Top-Knipser Plea

Borussia M’Gladbach : Eberl verrät: Keine Ausstiegsklausel für Top-Knipser Plea

Nach seiner Torshow gegen Bremen machen sich schon einige Fans von Borussia Mönchengladbach Sorgen, dass Alassane Plea Begehrlichkeiten wecken könnte. Darauf hat Manager Max Eberl nun reagiert.

Gute Nachrichten für alle Gladbach-Fans! Nach dem Auswärts-Triumph am elften Spieltag in der Fußball-Bundesliga in Bremen (3:1), bei dem Fohlen-Stürmer Alassane Plea per Dreierpack wieder einmal den Unterschied ausmachte, hat VfL-Sportdirektor Max Eberl (45) ein pikantes Detail zur Vertragssituation des 25-jährigen Franzosen verraten. Der VfL-Manager bestätigte am Sonntag im TV-Talk („Doppelpass“) bei Sport 1. Plea, 25, hat keine Ausstiegsklausel. Während der Sendung war ein Tweet eines Zuschauers veröffentlicht worden, Eberl solle den Vertrag mit dem 25-Millionen-Euro-Rekord-Einkauf sofort verlängern und eine festgeschriebene Ablöse von 150 Millionen Euro aushandeln.

Auf Nachfrage sagte Eberl: „Dann würde ich mich ja verschlechtern. Plea hat keine Ausstiegsklausel. Nein, es gibt keine Klausel!“ Für Borussia bedeutet dies: Mögliche Plea-Interessenten aus der superreichen englischen Premier League oder Spanien müssten nächsten Sommer eine sehr hohe Ablöse bieten, damit die Entscheider im Borussia-Park bereit wären, ihren Top-Transfer gleich wieder herzugeben. Borussia bestimmt das Wann, Wie und Wieviel. Nicht nur, weil „Lasso“ einen Fünjahres-Vertrag am Niederrhein unterschrieben hat. Sondern weil dessen bisherigen Tordaten überzeugend sind. Plea hat bereits acht Treffer auf dem Konto, führt gemeinsam mit Alcacer und Reus die Bundesliga-Torjägerliste an.

Mit elf Torbeteiligungen in elf Spielen hat er sich schon einen Namen hierzulande gemacht. Eberl sagt zu diesem Transfer-Coup: „Ich musste ihn nicht ausgraben, er ist in Europa schon bekannt gewesen. Er hatte in Nizza seine zweite Karriere begonnen, seine erste Station in Frankreich war Lyon. Er hatte allerdings schwere Verletzungen. In Nizza hat er es zwei Jahre lang neben Balotelli überragend gemacht. Zudem hat er unter Lucien Favre regelmäßig gespielt, das ist eine weitere Auszeichnung. Unsere Scoutingabteilung um Steffen Korell hat da einfach einen großartigen Job gemacht.“ Unter anderem wegen ihres Frankreich-Importes glänzt die Gladbacher Borussia derzeit als schärfster Dortmund-Jäger in der Beletage.

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