Kampf um Platz drei in der Champions League: Diese Stars fehlen Celtic gegen Gladbach

Kampf um Platz drei in der Champions League: Diese Stars fehlen Celtic gegen Gladbach

Mönchengladbach. Gladbachs Champions League Gegner Celtic Glasgow plagen große Verletzungssorgen. Gleich vier wichtige Leistungsträger fehlen dem Schotten am Dienstagabend im wegweisenden Duell um Platz Drei in der Gruppe C.

Nach Stammverteidiger Kolo Toure (35) und Stürmer Leigh Griffiths (26) steht den Schotten auch Innenverteidiger Jozo Simunovic (22) aufgrund einer Verletzung nicht zur Verfügung. "Jozo hat sich gerade von einer langen Verletzung erholt, daher ist er daheim geblieben", so Teammanager Brendan Rodgers am Montag.

Für den verletzten Simunovic wird wahrscheinlich der schwedische Nationalspieler (und eigentliche Rechtsverteidiger) Mikael Lustig (29) auflaufen. Linksverteidiger und Nachwuchshoffnung Kieran Tierney (19), der sich letzte Woche im Training das Kreuzband riss, wird vermutlich von Routinier Emilio Izaguirre vertreten. In der Offensive schmerzt besonders der Verlust von Leigh Griffiths. Bislang kam der Angreifer wettbewerbsübergreifend in 16 Partien zum Einsatz, bei denen er acht Tore schoss und sechs vorbereitete.

Trotz der Ausfälle wichtiger Spieler sollten die Fohlen gewarnt sein, denn die Schotten befinden sich momentan in exzellenter Form. Nach der CL-Niederlage gegen Gladbach gelang Celtic, innerhalb der letzten zwölf Tage, drei Siege in Folge ohne Gegentor. In der Liga schlug man Ross County (0:4) und Aberdeen (0:1) - im Pokal die Stadtrivalen Glasgow Rangers (0:1).

In der Schottischen Premier League führen die Bohys die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung an. Für das Spiel gegen Gladbach gibt sich Celtic-Trainer Brendan Rodgers deshalb auch selbstbewusst: "Es gibt keinen Zweifel, das wir hier gewinnen können. Sonst wären wir nicht hier", sagte er am Montag bei einer Pressekonferenz.

Celtic liegt momentan mit nur einem Punkt am Ende der Gruppe C, könnte mit einem Sieg über Gladbach den Kampf um Platz drei wieder spannend machen. Bei einer Niederlage wären die Schotten allerdings so gut wie ausgeschieden.