Augsburger Affentanz in Gladbach - Was Eberl wirklich in Rage brachte

Bundesliga : Augsburger Affentanz in Gladbach: Was Eberl wirklich in Rage brachte

Über den Rekord-Heimerfolg der Gladbacher wird weiter diskutiert. Nun hat Gladbachs Sportdirektor sich zu einer strittigen Szene geäußert.

Mönchengladbach Gladbachs Heimerfolg (2:0) gegen Augsburg sorgt weiter für Diskussions-Stoff. So verrät Fohlen-Manager Max Eberl, warum er sich im Zusammenhang mit dem verschossenen Strafstoß von Jonas Hofmann beim vierten Offiziellen lautstark beschwert hatte.

Es war nicht wegen Augsburgs Gregoritsch, der mit einem unsportlichen Hampel-Mann-Tanz neben dem Torpfosten den Schützen irritieren wollte. Schiedsrichter Harm Osmers hatte dies offenbar nicht bemerkt, sonst hätte der Strafstoß wohl wiederholt werden müssen. Eberl: „Ich habe Gregoritsch gar nicht gesehen. Ich habe mich vielmehr darüber aufgeregt, dass Khedira vorher noch einmal am Elfmeterpunkt vorbeigeht und da so eine Kerbe reinschlägt. Das haben wir schon einmal erlebt mit Augsburg – in Köln. Nur war es wieder so. Auch wenn du im Abstiegskampf steckst – es gibt so ein paar Dinge, die sollte man einfach sein lassen.“

Augsburg-Trainer Manuel Baum hingegen war wegen der Gladbacher Führung heftig auf Osmers losgegangen. Stindl soll bei Wendts Schuss aktiv und nicht passiv im Abseits gestanden haben. Sky-Schiedsrichter-Experte Markus Merk (56) sagt: „Es ist keine kapitale Fehlentscheidung. Für mich war das im Rahmen des Erlaubten.“

Mehr von Westdeutsche Zeitung