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Sturm-Quartett der Hoffnung bei den Krefeld Pinguinen

Sturm-Quartett der Hoffnung bei den Krefeld Pinguinen

Caron, Costello und Berglund sollen es bei Pinguinen richten, mit Kabanov, der Montag kommt.

Es ist eine verlockende Vorstellung bei dieser Hitze — da ist das Eis im König-Palast für die kommende Saison bereits fix und fertig bereitet, die Profis so gut wie alle in der Stadt, und es wäre das tollste Vergnügen, sich dort nahe der Kälte aufzuhalten. Aber das geht selbst für die Profis der Krefeld Pinguine aktuell noch nicht. Erst am Mittwoch, 1. August, dürfen sie quasi den neuen Arbeitsplatz betreten, testen und die Kälte genießen. Und so war gestern bei dem Pinguine-Trio leichte Bekleidung mit kurzer Hose und Flip-Flops angesagt. In mancher Bürowelt unvorstellbar. Aber bei Sportlern drückt man da schon mal ein Auge zu.

Und mit leichter Kluft am Körper machten Jordan Caron, Chad Costello und Jacob Berglund einen guten Eindruck. Schließlich verbirgt sich hinter diesen drei Namen nicht weniger als die Hoffnung auf bessere Pinguine, torgefährlichere Pinguine und damit auch erfolgreichere. Neben diesem Trio fehlt allein Kirill Kabanov, der erst am Montag in Krefeld eintrifft, um zu verdeutlichen, dass die ersten beiden Sturmreihen der Pinguine zu 66,6 Prozent renoviert sind. Oder anders ausgedrückt: Gegenüber dem Vorjahr ist aus der Paradereihe allein Daniel Pietta geblieben, aus Reihe zwei Greger Hanson.

Für Caron war, wie er sagt, schnell klar, dass er wiederkomme. Er habe nicht lange überlegen müssen, als er im Januar zurück nach Übersee ging, dass es eine gute Idee sei zurückzukehren. Caron: „Ich wollte es. Es hat für mich Sinn gemacht.“ Die Details des Vertrags waren dann schnell ausgehandelt. Er fühle sich gut, freue sich, wieder da zu sein und mit Pietta in einer Reihe zu spielen. „Ich hatte Kontakt mit ihm. Wir haben ja auch schon gut zusammengespielt.“ Jedoch waren es nur acht Spiele, bis die leidige Verletzung am Ellbogen das Saisonaus bedeutete.

Chad Costello, der mit der größten Entourage am Donnerstag angereist war, sagt: „Wir sind dabei, uns einzugewöhnen. Der Hund jedenfalls fühlt sich wohl.“ Ebenso wie Frau Julie und die drei Kinder. Jacob Berglund hat offensichtlich noch eine Rechnung offen mit der DEL. Seine Premiere in Ingolstadt im Vorjahr war nicht so von Erfolg gekrönt. Jetzt will er es wohl wissen. Berglund: „Die DEL ist die beste Liga, in der ich bisher gespielt habe. Dahin wollte ich zurück.“ Berglund soll den zweiten Sturm führen, flankiert von Costello und Hanson.